


Die späten Siebziger- und frühen Achtzigerjahre stellten eine Zeit der wachsenden Diversifizierung und des weltweiten Wachstums für die Kerngeschäfte im Technologiesektor von Samsung dar.
Im Jahr 1978 wurden Samsung Semiconductor und Samsung Electronics eigenständige Unternehmensbereiche. Im Februar 1987 wurde Samsung Aerospace Industries (heute Samsung Techwin) gegründet. Seitdem konnte Samsung seine Kapazitäten in diesem Bereich in einem ungeahnten Tempo ausbauen.
Samsung stieg 1985 außerdem mit der Gründung von Samsung Data Systems (heute Samsung SDS) auch in den Markt der Systementwicklung ein. Das Unternehmen etablierte sich als führend in IT-Bereichen wie Systemintegration, System-Management, Consulting und Netzwerkdienste.
Die verstärkte Konzentration auf Technologien führte Mitte der Achtzigerjahre außerdem zur Gründung von zwei Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen. Diese beiden Einrichtungen haben es Samsung ermöglicht, die Bereiche Elektronik, Halbleiter, Hochpolymerchemie, Gentechnik, optische Nachrichtentechnik, Luft- und Raumfahrt sowie neue technologische Innovationsbereiche, von Nanotechnologie bis zu moderner Netzwerkarchitektur, auszubauen.
Im Jahr 1987 verstarb Unternehmensgründer Byung-Chull Lee, nachdem er fast 50 Jahre lang die Leitung des Unternehmens inne hatte. Neuer Chairman wurde sein Sohn Kun-Hee Lee. In dieser Periode setzte sich Samsung das Ziel, ältere Geschäftsbereiche umzustrukturieren und sich gleichzeitig neuen Feldern zuzuwenden – mit dem Ziel, einer der fünf größten Elektronikkonzerne der Welt zu werden.
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| 1984 |
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| 1983 |
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