Klimaveränderung ist zumindest teilweise auf den Anstieg des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe zurückzuführen und die globale Erwärmung, die damit einhergeht, ist ein ernstes Problem, das die gesamte Welt betrifft. Samsung Electronics hat die Realität dieser Krise bestätigt und setzt seine Bemühungen deshalb an mehreren Fronten fort. Dazu gehören die Entwicklung von extrem energieeffizienten Produkten, die Installation von Anlagen mit minimalen Treibhausgasemissionen (GHG) und die Nutzung neuer und erneuerbarer Energien.

KPI 2020: Klimaveränderung

Intensitätsbasierte GHG-Emissionen für globale Produktionsstätten

Diese Infografik enthält die intensitätsbasierten GHG-Emissionen für globale Produktionsstätten. Im Jahr 2006 betrug die Intensität der GHG-Emissionen 3,04 Tonnen CO2e/100 Millionen KRW. Im Jahr 2020 lautet das Ziel 1,55 Tonnen CO2e/100 Millionen KRW.

Kumulative Reduzierung von Treibhausgasen in der Produktnutzungsphase

Diese Infografik enthält die GHG-Gasreduktion in der Produktnutzungsphase. Von 2009 bis 2016 beträgt die kumulative Menge von GHG-Gas in der Produktnutzungsphase 188 Millionen Tonnen CO2. Bis 2020 werden 250 Millionen Tonnen CO2 anvisiert.

Wir sind bestrebt, auf die Krise der Klimaveränderung zu reagieren.

Der Ausschuss für Treibhausgase setzt sich viermal im Jahr zusammen, um die Agenda für den Kampf gegen die Klimaveränderung zu errichten und die erzielte Leistung zu überprüfen. Die Teilnehmer tauschen die aktuellsten Daten zur Klimaveränderung aus, errichten detaillierte Massnahmenpläne und überprüfen ihre Erfolge für das Quartal. Samsung Electronics hat einen systematischen Managementprozess wie nachfolgend dargestellt errichtet, um die Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte zu minimieren, inklusive Produktion, Vertrieb und Verwendung.

Strategien und Massnahmenpläne im Kampf gegen die Klimaveränderung

Ein Symbol für die Reduzierung der GHG-Emissionen in Produktionsstätten

· Verwendung von F-Gas Reduzierungsanlagen bei der Herstellung von Halbleitern
· Durchführung von Energiereduzierungsprojekten, Steigerung der Energieeffizienz

Ein Symbol für die Erweiterung des Energiemanagements in Produktionsstätten

· Errichtung von Energiemanagementsystemen an allen Produktionsstätten und Aufrechterhaltung von Zertifizierungen (seit 2013)
· Verwaltung der Energiekosten und Indikatoren aller Produktionsstätten

Ein Symbol für die GHG-Gasreduktion in der Produktnutzungsphase

· Entwicklung und Einführung extrem energieeffizienter Produkte

Ein Symbol für das GHG-Emissionsmanagement in anderen Phasen

· Regelung von GHG-Emissionen in der Produktlogistik, bei Geschäftsreisen usw. (seit 2009)

Ein Symbol für die Regelung von Lieferanten

· Überwachung der GHG-Emissionen durch Lieferanten (seit 2012)

Wir erweitern unser Emissionsmanagement auf allen Ebenen

Problemlösungen erfordern akkurate Informationen. Um unsere Treibhausgasemissionen präzise messen und regulieren zu können, haben wir sie in drei Kategorien unterteilt, die durch das GHG-Protokoll anhand ihrer Nähe zu Geschäft und Betrieb definiert wurden. Die Grundlage für die optimale Regelung von Treibhausgasen ist die Definition der exakten Position der Emissionen auf jeder Ebene. Kategorie 1 nimmt Bezug auf Treibhausgase, die bei der Produktherstellung an den Produktionsstätten von Samsung Electronics entstehen, während Kategorie 2 indirekte Emissionen bezeichnet, die mit den Energieeinkäufen der Produktionsstätten für die Erzeugung von Strom und Dampf in Verbindung stehen. Kategorie 3 gilt für Emissionen ausserhalb der Produktionsstätte, also logistische Aktivitäten, Geschäftsreisen, unsere Lieferkette und die Verwendung unserer Produkte. Wir verwenden diese Analyse für die systematische Regelung aller Emissionen, ob direkt oder indirekt, durch unsere Produktionsstätten, Produktverwendung oder durch unsere Lieferanten.

Diese Infografik zeigt die GHG-Emissionen in den jeweiligen Kategorien. Kategorie 1 bezieht sich auf direkte GHG-Emissionen, Kategorie 2 bezieht sich auf indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw. und Kategorie 3 bezieht sich auf alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktverwendung usw.
Kategorie 1(Direkte GHG-Emissionen) und Kategorie 2(Indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw.)

· Monatliche Analyse der Emissionen der weltweiten Produktionsstätten anhand des GHG-Managementsystems
· Installierte GHG-Zersetzungsausrüstungen in der Halbleiterverarbeitung, mit einer Zersetzungsrate von 90 % oder höher
· Installierte hocheffiziente Ausrüstung und Umstellung der Innenbeleuchtung auf LED an allen weltweiten Standorten

Ein Panoramafoto der Produktionsstätte von Samsung Electronics.
Kategorie 3(Alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktverwendung usw.)

· 39 Aufgaben zur Verbesserung der Energieeffizienz in den Logistikbereichen erfüllt
· Potentielle GHG-Reduzierungen in Höhe von 4'920 Tonnen CO2 e bei Grosslieferanten identifiziert
· Geschäftsreisen nach Übersee durch Alternativen wie Videokonferenzen usw. um 12 % reduziert.
· Produktenergieeffizienz im 2006 im Vergleich zu 2008 um 49 % verbessert

Ein Foto eines Logistik-LKWs (Safety Truck von Samsung Electronics)
Reduzierung von GHG
in der Produktnutzungsphase
Reduzierung von GHG in der Produktnutzungsphase
Schätzungsangaben für
die letzten zwei Jahre

* Einheit: Million tCO2
* Umfang der Datenerhebung: 8 Hauptproduktkategorien (Mobiltelefone, Notebooks, Fernseher, Monitore, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Drucker)
Akkumuliert seit 2009

Wir nutzen modernste Technologie, um die Energieeffizienz zu steigern

Die moderne Technologie von Samsung Electronics entwickelt sich in dem Bestreben weiter, einen umweltbewussten und komfortablen Lebensstil zu verfolgen. Samsung Electronics verpflichtet sich der Entwicklung extrem energieeffizienter Produkte und Prozesstechnologien, um die Emission von Treibhausgasen bei der Produktherstellung und Verwendung zu reduzieren. Im Jahr 2016 konnten wir die Energieeffizienz im Vergleich zu 2008 um 49 % verbessern. Diese Verbesserungen führten zu einem geringeren Energieverbrauch, niedrigeren Kosten für Verbraucher und weniger Emissionen von Treibhausgasen. Ausserdem setzen wir uns für die Entwicklung umweltbewusster Technologien ein und verwenden diese für unsere Produkte, um unsere Auswirkung auf die globale Erwärmung deutlich zu reduzieren.
Ein Beispiel hierfür sind unsere Kühlschränke, die ein umweltfreundliches Kältemittel verwenden. Historisch betrachtet war die Hauptursache für den Ozonabbau die Verwendung von Chlorfluorkohlenstoffen (CFC) als Kältemittel. Als Alternative zu CFCs wurde ein umweltfreundliches Kältemittel mit der Bezeichnung R134 entwickelt, allerdings gab es technische Probleme bei der Verwendung in grossen Haushaltskühlschränken, sodass es nur bei kleineren Modellen zum Einsatz kam. Nach einer Reihe von Studien und Experimenten wandte Samsung Electronics unsere Technologie erfolgreich an, um die Verwendung eines Kältemittels mit Namen R600a zu ermöglichen, das im Vergleich bei grossen Kühlschränken eine geringere Auswirkung auf die globale Erwärmung hat. Dank dieser Bemühungen erhielten 20 unserer aktuellsten Kühlschrankmodelle eine Auszeichnung durch die US-amerikanische EPA als «ENERGY STAR Most Efficient» in 2017.

Diese Infografik enthält die verbesserte Energieeffizienz in der Produktnutzungsphase. Im Vergleich zu 2008 wurde die Energienutzung durchschnittlich um 49 % reduziert, und die kumulative Reduzierung der GHG-Emission im Jahr 2016 beträgt 188 Millionen.
Diese Infografik enthält die Energieeinsparung für die Produktionswerke in Übersee. Im Jahr 2016 sparten wir 34,9 Mrd. KRW für Strom, 23,64 Mrd. KRW für Wasser ein. Im Jahr 2017 möchten wir 39,7 Mrd. KRW für Strom, 2,1 Mrd. KRW für Kraftstoff und 2.1 Mrd. KRW für Wasser einsparen. Die Verteilung beträgt 35 % für Strom, 13 % für Kühlung und Klimatisierung, 12 % für Betrieb und Management, 11 % für Druckluft, 7 % für Gas, 4 % für Stickstofferzeugung, 2 % für Dampf, 11 % für sonstiges.

Höhere Produktionszahlen erfordern neue Produktionswerke, die wiederum mehr Energie im grösseren Rahmen verbrauchen. Um den Energieverbrauch in der Produktionsphase zu reduzieren, hat Samsung Electronics 24 Betriebsnormen für die Energieeinsparung formuliert. Zusätzlich haben wir für neue Produktionsstätten Technologien zur Energiereduzierung entwickelt, die für das jeweilige Werk angepasst wurden und diese ab der Prozessdesignphase angewandt. Damit konnten wir die Energieeffizienz verbessern. Somit waren wir im Jahr 2016 in der Lage, Energieeinsparungen von insgesamt 58,5 Mrd. KRW inklusive Strom- und Wasserversorgung, zu erzielen.

Diese Infografik enthält die Energieeinsparung für die Produktionswerke in Übersee. Im Jahr 2016 sparten wir 34,9 Mrd. KRW für Strom, 23,64 Mrd. KRW für Wasser ein. Im Jahr 2017 möchten wir 39,7 Mrd. KRW für Strom, 2,1 Mrd. KRW für Kraftstoff und 2.1 Mrd. KRW für Wasser einsparen. Die Verteilung beträgt 35 % für Strom, 13 % für Kühlung und Klimatisierung, 12 % für Betrieb und Management, 11 % für Druckluft, 7 % für Gas, 4 % für Stickstofferzeugung, 2 % für Dampf, 11 % für sonstiges.

Wir bauen die Nutzung von erneuerbarer Energie ständig weiter aus.

Im Jahr 2016 stieg die Nutzung von erneuerbarer Energie bei Samsung Electronics um nahezu das Doppelte im Vorjahresvergleich und um fast das Sechsfache im Vergleich zu 2014. Zusätzlich haben wir unsere Quellen für neue und erneuerbare Energie diversifiziert und nutzen jetzt Solar, Wind und Wasserkraft. Weiterhin haben wir bei der Errichtung von neuen Gebäuden Ausrüstungen installiert, die sicherstellen, dass ein gewisser Anteil an erneuerbarer Energie genutzt wird. An unseren Produktionsstandorten setzten wir uns auch für die Verwendung von erneuerbarer Energie in Strassenlampen, für den Transport und Cafeterias ein. Und in Ländern mit gut etablierten Energiebeschaffungssystemen haben wir unsere Beschaffung für erneuerbare Energie erhöht.

Verwendung von erneuerbarer Energie an globalen Produktionsstandorten

Diese Infografik enthält die Verwendung von erneuerbarer Energie der globalen Produktionsstandorte. Im Jahr 2014 wurden 31,60 GWh an erneuerbarer Energie genutzt, 2015 waren es 92,06 GWh und 2016 waren dies 188,77 GWh.

Verwendung von neuer und erneuerbarer Energie

Diese Infografik zeigt die Nutzungsrate von erneuerbarer Energie. Ab 2016 beträgt Windkraft 62 %, Wasserkraft 14 %, Erdwärme 3 %, Photovoltaik 1 %, andere 20 %.

Wir führen Forschungen und Projekte durch, um eine Anpassung an den Klimawechsel zu erreichen

Um als Unternehmen Möglichkeiten als Reaktion auf den Klimawechsel und dessen Überwindung zu finden, führen wir seit 2015 eine Gemeinschaftsstudie durch mit dem Titel CSR Massnahmen zur Anpassung an den Klimawechsel. Gemeinsam mit der Graduiertenschule für Umweltstudien an der National University in Seoul haben unsere Forscher Zuordnungen unter drei Themen durchgeführt: Zugang zu Trinkwasser, energieeffizientes Wohnen und Aufklärung zum Thema Klimaveränderung.

Im Rahmen des Trinkwasserprojekts installierten wir an 10 Standorten in Vietnam, die Probleme bei der Sicherung einer stabilen Trinkwasserversorgung hatten, semi-permanente Trinkwasseranlagen. Somit mussten sich die Bewohner vor Ort keine Sorgen mehr über den Trinkwasserzugang zu machen – einem Element, das auch bei der ärgsten Dürre verfügbar sein muss, um das Überleben zu sichern.
Zwischenzeitlich wurden unsere Hausrenovierungsprojekte für unterprivilegierte Menschen zu einem Projekt ausgebaut, das wir Bauprojekt für die Verbesserung der Wohnenergieeffizienz nennen. Dieses Projekt bietet Haushalten eine Wohnumgebung, die Energie einspart und bei niedrigen Kosten im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte isoliert. Das Pilotprojekt aus 2016 umfasste 10 Haushalte und reduzierte den durchschnittlichen jährlichen Energieverbrauch pro Haushalt und damit auch die Energiekosten für die unterprivilegierten Menschen um die Hälfte. Neben den wirtschaftlichen Gewinnen trug das Projekt auch zu einer Reduzierung von 8,6 Tonnen CO2e pro Jahr bei.

Schliesslich entwickeln wir an der Samsung Smart School spezielle Bildungsbeiträge zum Klimawandel für Lehrer und Studenten. Im Jahr 2017 nutzten wir diese Materialien und führten Pilot-Bildungsprogramme zum Klimawandel für Grundschüler ein; damit wollen wir erreichen, dass zukünftige Generationen die Schwere des Klimawandels und die Wichtigkeit der Bemühungen zur Problemlösung verstehen.

Ein Foto eine Trinkwasserbrunnens in der Vorschule in Thai Nguyen, Vietnam
Unsere umweltbewussten Produkte tragen zu einem gesunden Planeten bei
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