Cloud Computing – IT aus der Wolke

Juli 09, 2012

Fast jeder hat in seinem Privat- oder Geschäftsumfeld schon mal den Begriff „Cloud Computing“ aufgeschnappt. Aber vielen von uns haben sich die Bedeutung der Cloud und die Möglichkeiten, die sie bietet, noch nicht eröffnet. Und doch verbirgt sich hinter der „Wolke“ eine der größten IT-Innovationen der letzten Jahre.

Wir wollen hier die Nebel lichten und Ihnen zeigen, welchen Beitrag Samsung zu einem erfolgreichen Einstieg ins Cloud Computing liefert.

Was ist die Cloud?

Cloud Computing lässt sich beschreiben als eine IT-Strategie, bei der Unternehmen, aber auch Privatanwender, entweder nur Teile oder aber einen Großteil ihrer Hardware und Software an Provider auslagern, auf die dann über ein Netzwerk (zB das Internet) je nach Bedarf flexibel zugegriffen werden kann. IT-Bestandteile wie Datenspeicher, Software aber auch E-Mail-Services oder Datenbanken werden dann nicht mehr beim Heim-PC oder im Unternehmen selbst betrieben oder verwaltet. Speicherplatz, Anwendungen und Rechnerleistung werden von Anbietern als Dienst gemietet.

Grafische Veranschaulichung der Funktionsweise einer Cloud-Lösung

Vor allem für Unternehmen – gleichgültig welcher Größenordnung - wird Cloud Computing künftig als Wettbewerbsvorteil zu sehen sein. Mit zunehmendem Kosten- und Konkurrenzdruck bei gleichzeitig stetig steigendem Datenvolumen werden viele Wirtschaftsbetriebe in der Cloud die Lösung finden. Aber auch für Privatanwender wird Cloud Computing immer interessanter. Aktuellen Studien zufolge legen bereits vier von fünf Internetnutzer Daten im Web ab. Einerseits um anderen den Zugriff zu Inhalten zu erleichtern, andererseits um Dateien sicher zu speichern. Bevorzugt werden Bilder und Musikdateien in der Cloud abgelegt.

Beim Umstieg auf eine Virtualisierungslösung wie dem Cloud Computing ist es nicht zwingend notwendig, sofort seine gesamte Infrastruktur zu virtualisieren und in die Cloud zu stellen. Jedes Unternehmen kann individuell entscheiden was und wieviel seiner IT-Komponenten es auslagern möchte.

Effizienz steigern & Kosten sparen

Ein wesentlicher Vorteil von Cloudansätzen ist die gesteigerte Effizienz, die sich aus der Virtualisierung von Servern, Desktop PCs und Software ergibt und in einer Reduktion der Fixkostenbelastung resultiert. Anstatt jedem Mitarbeiter einen eigenen PC unter den Tisch zu stellen, werden Desktops virtuell in der Cloud bereitgestellt. So kann jeder auf seinen individuellen PC zugreifen, ohne dass dieser „in-real life“ existiert. Die notwendigen Speicherkapazitäten und Anwendungen können vom Unternehmen über den Cloud-Dienst bezogen werden, wobei sich die Verrechnung nach der tatsächlichen Nutzung richtet. Durch das Pooling von Rechenkapazitäten und Softwarelizenzen lassen sich zusätzliche Economies of Scale erwirtschaften, die Cloud-Betreiber an ihre User weitergeben können.

Zwei Grafiken zur Senkung der IT-Kosten mit Samsung Thin Clients

Überflüssige Kapazitäten , die zur Bewältigung von Leistungsspitzen angeschafft werden müssen, aber ansonsten kaum genutzt werden, gehören somit der Vergangenheit an. Sollte dennoch einmal ein Mehr an Speicher- oder Rechnerleistung benötigt werden, kann diese kurzfristig zugewiesen werden. Der Wegfall an umfangreicher in-house Hard- und Software reduziert auch die anfallenden Personalkosten für Wartung und Updates. Neue Software-Versionen werden ohne Zeitverzögerung aus der Cloud bezogen und eine zeitraubende Installation bei jedem einzelnen Arbeitsplatz entfällt.

Zusätzlich sind Mitarbeiter mit einer Cloud weitgehend ortsunabhängig. Werden Informationen, die man in seinem virtuellen Desktop gespeichert hat, benötigt, loggt man sich einfach in die Cloud ein und hat Zugriff auf alle Daten – zu jedem Zeitpunkt und das weltweit.

Ausfall- und Datensicherheit

Dank der weltweiten Vernetzung bedeuted der Ausfall eines Server keinen Stillstand der Geschäftstätigkeit. Cloud-Anbieter können Rechnerkapazitäten flexibel auf andere Server umgeleiten und einen defekten Server umgehend ersetzen. Auch für die Datensicherheit ist in einer Cloud gesorgt. Durch die zentrale Speicherung in den Server-Clustern der Cloudanbieter sind Daten wesentlich besser vor Virenbefall geschützt als in einer dezentral organisierten IT-Struktur. Cloud-Provider verfügen in der Regel über einen umfangreicheren Virenschutz als dies in vielen Unternehmen der Fall ist. Auch teure Investititionen dafür kann man sich dank der Cloud künftig sparen. Besonders in Geschäftsbereichen, bei denen Datensicherheit eine große Rolle spielt (zB Bankensektor, Gesundheitswesen,..) , werden die Vorteile Cloud Computing offensichtlich. Datenmissbrauch kann mit einer Cloud-Lösung einfacher vereitelt werden als in herkömmlichen dezentralen Systemen. Sämtliche Datentransfers laufen über verschlüsselte Kanäle. Die mögliche Einschränkung des Anschlusses von Peripheriegeräten erschwert den Datenklau.

Ein Mann sitzt zwischen mehreren Servern vor einem Cloud Display

Samsung Cloud Displays

Abbildung der Samsung Cloud Diplays der Serien C und S

Unternehmen, die die Cloud für sich entdeckt haben, erkennt man am Fehlen zahlreicher physischer IT-Komponenten. Umso wichtiger, dass die verbleibende Hardware einen reibungslosen Eintritt in die Cloud ermöglicht. Die wichtigste Verbindung mit der Cloud stellen die Displays dar. Sie sind das Eingabegerät sowohl für Endnutzer im Betrieb als auch für das IT-Personal, dass die Cloud für das Unternehmen gestaltet.

Samsung Cloud Displays erfüllen alle Anforderungen, die eine moderne IT-Infrastruktur wie Cloud Computing an lokale Eingabegeräte stellt.

Durch Integration der Client Hardware sind sie kompakt und ermöglichen einen platzsparenden Einsatz. Dennoch kommt die Ergonomie nicht zu kurz. So ist der Standfuß höhenverstellbar und der Bildschirm um 90° drehbar, was die flexible Anpassung an Arbeitsumgebung und Nutzer ermöglicht. Integrierte USB-Schnittstellen sind Anschluss für Maus, Tastatur oder Drucker.

Müssen in einer gewöhnlichen IT-Umgebung neue Betriebssysteme und Software-Updates von IT-Mitarbeitern einzeln auf jeden Arbeitsplatz gespielt werden, passiert dies in der Cloud innerhalb von Minuten. Samsung Cloud Displays können einfach zentral angesteuert und verwaltet werden, ohne dass dabei die Individualität des einzelnen Mitarbeiters leidet. Anwendungen werden individuell zusammengestellt und auf dem Cloud Display angezeigt.

Neben dem gängigen Begriff der „Thin“ Clients taucht in diesem Zusammenhang auch immer öfter der Begriff „Zero“ Clients auf. Hier eine kurze Unterscheidung der beiden Display Typen, die bei einer Cloud-Lösung eingesetzt werden:

Thin Client

Abbildung eines Cloud Displays der S-Serie

Ein Thin Client ist ein kleiner Computer, dessen Funktion auf die Ein- und Ausgabe von Daten beschränkt wird. Die Verarbeitung der Informationen erfolgt meist vollständig auf den Servern der Cloud. Solche Thin Clients verfügen dabei über ein stark vereinfachtes Betriebssystem, besitzen nur eine kleine oder überhaupt keine Festplatte und keine Laufwerke. Ein lokaler Arbeitsspeicher ermöglicht aber lokale Anwendungen wie Brenner, Scanner oder Videokonferenz-Systeme. Durch das Fehlen beweglicher Teile sind sie wesentlich weniger fehler- und reparaturanfällig und die Verwaltung von Software kann zentral besser gesteuert und überwacht werden.

Seitenansicht eines Cloud Displays der C-Serie mit Kennzeichnung der Tiefe von 50 mm

Samsungs Thin Client Displays der Serien S und C verbinden Thin Client PC und Monitor in nur einem Gerät. Ideal in Arbeitsumgebungen mit eingeschränktem Platzangebot (zB Service-Desk) oder an Orten, wo eine repräsentative Gestaltung wichtig ist (Empfangsbereich eines Hotels, Schalterbereich von Banken). Je nach Vorliebe kann man sich für eine Positionierung der Thin Client Bestandteile direkt im Monitor (Serie C) oder aber im Standfuß (Serie S) entscheiden. Der Vorteil der Serie S besteht darin, dass man bei der Wahl der Displaygröße flexibel bleibt. Ein Umrüsten auf eine andere Dimension ist ohne Hardwaretausch jederzeit möglich. Bei allfälligen Reparaturen muss lediglich der Standfuß und nicht das gesamte Gerät getauscht werden.

Zero Client

Der wesentliche Unterschied zum Thin Client besteht im vollständigen Fehlen eines eigenen Betriebssystems. Nach dem Einschalten wird man direkt mit der Virtualisierungsumgebung verbunden und bekommt sofort seinen Anmeldebildschirm. Arbeitsspeicher und Prozessorleistung werden den einzelnen Zero Clients über das Netzwerk bzw. die Cloud zur Verfügung gestellt. So können angemietete Rechner-kapazitäten noch flexibler genutzt werden. Dies wiederum führt zu einer erhöhten Sicherheit und weiteren Reduktion der IT-Kosten, da die Virtualisierungsmaßnahmen zentral verwaltet und durchgeführt werden können. Die Verbindung sowohl zum Server also auch zu diversen Peripheriegeräten wie Scanner oder Drucker erfolgt über das Netzwerk.
Am Zero Client sind die Anschlussmöglichkeiten genau definierbar. So kann kein Ausdruck oder sensible Daten ohne Genehmigung über die Cloud nach aussen gelangen. Dies ist vor allem in Hochsicherheits-Bereichen wie Bankenwesen und Forschung ein wesentlicher Faktor.

Samsungs Zero Clients der Serien S und C bieten vor allem professionellen Anwendern, die Höchstleistungen von ihren Clients für anspruchsvolle Anwendungen erwarten, eine optimale Performance. Durch den Einsatz modernster Datenprotokolle und Kompressionsverfahren werden 3D-Animationen, Bilder und Videodateien flüssig und ohne Zeitverzögerung dargestellt. Rechenintensive Anwendungen wie CAD oder CAM-Programme laufen einwandfrei. Die aktuellsten Daten sind jederzeit in allen für die Produktion relevanten Abteilungen verfügbar. Für einen erweiterten Desktop kann ein zweiter Monitor angeschlossen werden. Samsung Zero Clients sind durch das Fehlen von eigener Hardware und Betriebssystem innerhalb von Sekunden betriebsbereit. Ein minutenlanges Hochfahren wie bei herkömmlichen PCs entfällt.