Fotografieren & teilen: Brillante Bilder vom Lichtermeer

Mai 17, 2012

Ein Nachthimmel ist der Traum jedes Fotografen. Der Kontrast zwischen dem schwarzen Himmel und den glitzernden Lichtern einer Stadt oder eines weihnachtlich geschmückten Hauses ist eine fesselnde Kombination. Hier einige Tipps für tolle Bilder, wenn das Licht ausgeht.

Tiefschwarze Nächte

Eigentlich logisch, aber vergessen Sie nicht, dass die besten „Nachtaufnahmen“ dann gelingen, wenn es sehr dunkel und sehr klar ist. Warten Sie, bis die Sonne vollständig untergegangen ist, und stellen Sie sicher, dass alle Lichter, die an sein sollen, auch an sind. Gedulden Sie sich ein wenig vor der Aufnahme – das wird mit einem besseren Bild belohnt. Das Mondlicht sorgt für mehr Helligkeit (gewollt oder ungewollt) und kann auch Schatten erzeugen, die Sie bei der Aufnahme bedenken sollten.

Mitternachtskomposition

Die meisten Kameras machen gute Nachtaufnahmen, vorausgesetzt die Lichter sind hell genug und Sie sind nicht zu weit davon entfernt. Sie benötigen eine halbprofessionelle Kamera wie die Samsung NX200, um gute Aufnahmen von Sternen zu machen, aber ein gutes Schnappschussmodell wie die Samsung WB 750 kann tolle Bilder in der Stadt machen.
Wenn Sie mit der Nachtfotografie anfangen, sollten Sie mit einer Reihe von Blickwinkeln und Zoom-Einstellungen experimentieren. Eine Aufnahme von Manhattan von Brooklyn aus ist immer beeindruckend, eine Nahaufnahme des Chrysler-Gebäudes bei Nacht ist jedoch genauso interessant. Wenn Sie ein Teleobjektiv haben, sollten Sie es häufig nutzen: Holen Sie Neon-Schilder, Scheinwerferlichter oder sogar Sternkonstellationen mit dem Zoom heran. Ein Stativ ist sehr nützlich, damit die Aufnahmen scharf und nicht verschwommen werden.

Einstellen der Kamera

Die meisten Kameras schalten bei Nachtaufnahmen aus offensichtlichen Gründen automatisch den Blitz ein. Jedoch nützt Ihnen der Blitz bei einer Entfernung von mehreren Metern nichts und führt nur zu einer trüben Aufnahme. Wenn Sie also nicht gerade eine Nahaufnahme machen, schalten Sie den Blitz manuell aus, damit dieser Ihre Aufnahme nicht stört.
Wenn Ihre Kamera über einen Nachtmodus verfügt (wie die NX200 ), probieren Sie diesen aus. Sie sollten auch einmal den Modus „Feuerwerk“ auswählen, besonders wenn Sie weit entfernte Neonlichter aufnehmen möchten. Benutzen Sie möglichst immer ein Stativ.
Wenn kein Nachtmodus verfügbar ist oder Sie die Einstellungen lieber selbst vornehmen möchten, beginnen Sie mit den ISO-Einstellungen der Kamera. Fangen Sie bei ISO 400 an und arbeiten Sie sich bis 1.600 hoch. Sie können auch die verschiedenen Belichtungseinstellungen ausprobieren, um zu sehen, wie diese sich auf die Aufnahme auswirken: Eine längere Verschlusszeit (und höhere Belichtungszeit) ist ggf. bei Nachtaufnahmen und besonders beim Fotografieren von Sternen erforderlich. Eine tolle Option für diese Art von Aufnahmen bietet die AE-Belichtungsreihe der NX200, die 3 aufeinanderfolgende Aufnahmen macht: Eine etwas dunkler und eine etwas heller, damit Sie probieren können, ohne die Kameraeinstellungen ändern zu müssen. Wählen Sie einfach AE Bracket anstatt Single im Menü aus, um diese Funktion einzuschalten.

Mehr Spaß bei Nacht

Stellen Sie Ihre Kamera auf ein Stativ, suchen Sie sich ein beleuchtetes oder bewegtes Motiv (Autos auf einer entfernten Autobahn) und öffnen Sie die Blende einige Sekunden (bis zu ca. 15 Sek.). Diese „Lichtspuren“, die die Lichtbewegung erfassen und die Umgebung unbewegt lassen, sind meistens einzigartig und beeindruckend.

  • Funktionen hängen vom Produkt / Modell ab. Weitere Informationen sowie die Verfügbarkeit finden Sie auf den Produktseiten.