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TV Kaufberatung

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8. Erklärung von Fachbegriffen

Aufskalieren

Bezeichnet eine Technologie, bei der mittels spezieller Algorithmen fehlende Bildpunkte für die Darstellung berechnet werden. die Qualität dieser Berechnungen hängt von der Güte des Ausgangsmaterials ab. DVDs bieten meist recht gute Datenraten, um hochwertig aufskalieren zu können, während die Daten mancher Fernsehsender nur mäßige Resultate erlauben. Auch von der Qualität der Computerprogramme ist das Ergebnis abhängig. Alle TV-Geräte verfügen über Aufskalierprogramme, die allerdings mit verschiedenen Datenquellen zurechtkommen müssen. Andererseits verfügen neue, hochwertige DVD-Player und Blu-ray-Player über ganz spezifische Programme, mit denen DVDs auf HD-ready oder Full-HD aufskaliert werden können. Bei Full-HD bedeutet das, dass 4 von 5 Bildpunkten berechnet werden müssen.

Blu-ray-Disk

Ist ein digitales optisches Speichermedium (ähnlich einer DVD), wobei der abtastende Laser eine höhere Frequenz aufweist als bei DVDs. Auf Blu-ray-Disks kann man deutlich mehr Daten speichern als auf DVDs (27 GB vs. 4,7 GB bei Normalbespielung) und damit auch Filme in Full-HD-Format. Die dazugehörigen Player können auch DVDs lesen und skalieren diese im Allgemeinen auf Full-HD auf.

Komponente

Anschluss zur analogen Bildübertragung, bei der die digitalen Signale verlustfrei auf analoge Signale umgerechnet werden. Komponente unterstützt die Übertragung von HD -Bildern, jede Grundfarbe wird separat übertragen. Die Qualität ist deutlich besser als bei Scart, jedoch durch die zusätzlichen Analog/Digitalwandlungen schlechter als bei HDMI.

Full-HD

Ist zurzeit die höchste TV-Auflösung, die kommerziell angeboten wird. Es bezeichnet ein Bildformat von 16:9 mit 1920x1080 Bildpunkten.

HD-Camcorder

Camcorder, der Filme statt im herkömmlichen PAL-Format (720x576 Pixel) im HD-ready oder Full-HD-Format aufnehmen kann. Damit ergeben sich detailreichere Bilder, die allerdings einen HDTV-fähigen Fernseher zur Darstellung benötigen.

HDMI

Anschluss zur digitalen Bild- und Audioübertragung. Aufgrund der hohen Datenrate ermöglicht diese Technologie die Übertragung von Full-HD-Bildsignalen und diversen Audioformaten wie DolbyDigitalPlus und DolbyFull-HD.

HD-ready

Ein TV-Gerät, das für HD-ready zertifiziert ist, kann über einen HDMI-Anschluss hochauflösende Signale im Format 16:9 und mit mindestens 720 Bildzeilen darstellen.

HDD-Rekorder

Ein DVD-Rekorder, der über eine Festplatte verfügt. Aufnahmen erfolgen zuerst auf die Festplatte, danach hat man die Möglichkeit, ausgewählte Filme auf DVD zu brennen.

HDTV

Ist ein Sammelbegriff für verschiedene Auflösungen von Fernsehbildern. Im Allgemeinen meint man damit 720p (HD-ready) bzw. 1080i und 1080p (Full-HD). Die größten Vorteile von HDTV sind schärfere Bilder, die bei gleich bleibendem Blickabstand größere Bildschirmdiagonalen ermöglichen und damit ein drastisch verbessertes, kinogleiches Seherlebnis bieten. Die Voraussetzungen, um HDTV genießen zu können, sind folgende:
  • 1. ein HD-ready TV-Gerät (entweder mit HD-ready- oder Full-HD-Auflösung)
  • 2. ein HD-Bildsignal:
    • 2.1 HD-SAT-Receiver (nur HD-Programme, Standardprogramme werden nicht in HD dargestellt)
    • 2.2 HD-Kabelreceiver (nur HD-Programme, Standardprogramme werden nicht in HD dargestellt)
    • 2.3 Blu-ray-Player mit Blu-ray-Disk
    • 2.4 Xbox360 oder Playstation 3 Standard-Definition-Bildsignale werden entweder vom Fernseher oder vom Zuspielgerät für die Darstellung am Fernseher aufskaliert. Dies kann bei entsprechender Signalqualität und Qualität des Aufskalierens auch sehr gute, beinahe HD -gleiche Bildqualität liefern.
  • 3. eine HD-fähige Kabelverbindung (d.h. HDMI bzw. mit einschränkungen Komponente, was jedoch eine schlechtere Bildqualität und keinen Digitalsound liefert)

HD-SAT-Receiver

Digitaler SAT-Receiver, der HDTV empfangen kann

HD-Signal

Signal im HDTV-Format

DVB-T

Digitales terrestrisches (=erdgebunden; im Unterschied zu Satellitenübertragung) Fernsehsignal. Zurzeit wird über DVB-T kein HDTV übertragen. Erst der Nachfolger (DVBT2) wird dazu in der Lage sein.

Koaxkabel

Werden hauptsächlich für Fernseh- und Videoanlagen bzw. für Antennen genutzt. Analoge Kabelanschlüsse bzw. analoge Antennen werden mittels Koaxkabel an den Fernseher angeschlossen.

Kontrastverhältnis

Beschreibt den maximalen relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und Weiß. Je größer dieses Verhältnis ist, desto leuchtender können Farben dargestellt werden, und je geringer es ist, umso matter wird das Bildergebnis. Oft wird aus Schwarz dann Dunkelgrau. Nachdem bei TV-Geräten bewegte Bilder maßgeblicher sind als Standbilder, wird sehr oft das dynamische Kontrastverhältnis angegeben, welches aufgrund von intelligenter Steuerung der Hinterleuchtung meist deutlich ausgeprägter ist als das statische.

Scart/RGB

Anschluss zur analogen Bildübertragung. Er verfügt über verschiedene PINs (= Steckkontakte), die nur bei der RGB-Ausführung voll belegt sind. In dieser Ausführung ist die Qualität der Bildübertragung besser als in der Standardausführung. HD-Übertragung ist mit Scart-Anschlüssen nicht möglich.

VGA-Anschluss

Ein Bildübertragungsstandard, der im Allgemeinen für die Verbindung von Computergrafikkarte und Monitor verwendet wird. Moderne Flachbildfernseher sind häufig ebenfalls in der Lage, als Computermonitor verwendet zu werden.

Zoll

1 Zoll = 2,54 cm / 26 Zoll = 66 cm / 32 Zoll = 81 cm / 40 Zoll = 102 cm / 50 Zoll = 127 cm

50 Hz/100 Hz

25 Bilder pro Sekunde sind die Grenze, ab der das menschliche Auge flüssige Bewegungen wahrnimmt. Durch das Zeilensprungverfahren ergibt sich allerdings eine notwendige Bildwiederholungsfrequenz von 50 Hz, damit beide Sets mit 25 Halbbildern dargestellt werden können. Die 100-Hz-Technologie ermöglicht durch das Berechnen von Zwischenbildern eine drastische Erhöhung der Bewegungsschärfe und damit ein harmonischeres, natürlicheres Bild.
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