Aufskalieren
Bezeichnet eine Technologie, bei der mittels spezieller Algorithmen fehlende Bildpunkte für die Darstellung berechnet werden. die Qualität dieser Berechnungen hängt von der Güte des Ausgangsmaterials ab. DVDs bieten meist recht gute Datenraten, um hochwertig aufskalieren zu können, während die Daten mancher Fernsehsender nur mäßige Resultate erlauben. Auch von der Qualität der Computerprogramme ist das Ergebnis abhängig. Alle TV-Geräte verfügen über Aufskalierprogramme, die allerdings mit verschiedenen Datenquellen zurechtkommen müssen. Andererseits verfügen neue, hochwertige
DVD-Player und
Blu-ray-Player über ganz spezifische Programme, mit denen DVDs auf
HD-ready oder
Full-HD aufskaliert werden können. Bei
Full-HD bedeutet das, dass 4 von 5 Bildpunkten berechnet werden müssen.
Ist ein digitales optisches Speichermedium (ähnlich einer DVD), wobei der abtastende Laser eine höhere Frequenz aufweist als bei DVDs. Auf Blu-ray-Disks kann man deutlich mehr Daten speichern als auf DVDs (27 GB vs. 4,7 GB bei Normalbespielung) und damit auch Filme in
Full-HD-Format. Die dazugehörigen Player können auch DVDs lesen und skalieren diese im Allgemeinen auf
Full-HD auf.
Anschluss zur analogen Bildübertragung, bei der die digitalen Signale verlustfrei auf analoge
Signale umgerechnet werden. Komponente unterstützt die Übertragung von HD -Bildern,
jede Grundfarbe wird separat übertragen. Die Qualität ist deutlich besser als bei
Scart, jedoch durch die zusätzlichen Analog/Digitalwandlungen schlechter als bei
HDMI.
Ist zurzeit die höchste TV-Auflösung, die kommerziell angeboten wird. Es bezeichnet
ein Bildformat von 16:9 mit 1920x1080 Bildpunkten.
HD-Camcorder
Camcorder, der Filme statt im herkömmlichen PAL-Format (720x576 Pixel) im
HD-ready oder
Full-HD-Format aufnehmen kann. Damit ergeben sich detailreichere Bilder, die
allerdings einen
HDTV-fähigen Fernseher zur Darstellung benötigen.
Anschluss zur digitalen Bild- und Audioübertragung. Aufgrund der hohen Datenrate
ermöglicht diese Technologie die Übertragung von
Full-HD-Bildsignalen und diversen
Audioformaten wie DolbyDigitalPlus und Dolby
Full-HD.
Ein TV-Gerät, das für
HD-ready zertifiziert ist, kann über einen
HDMI-Anschluss hochauflösende
Signale im Format 16:9 und mit mindestens 720 Bildzeilen darstellen.
HDD-Rekorder
Ein DVD-Rekorder, der über eine Festplatte verfügt. Aufnahmen erfolgen zuerst auf die
Festplatte, danach hat man die Möglichkeit, ausgewählte Filme auf DVD zu brennen.
Ist ein Sammelbegriff für verschiedene Auflösungen von Fernsehbildern. Im Allgemeinen
meint man damit 720p (
HD-ready) bzw. 1080i und 1080p (
Full-HD). Die größten Vorteile
von
HDTV sind schärfere Bilder, die bei gleich bleibendem Blickabstand größere Bildschirmdiagonalen
ermöglichen und damit ein drastisch verbessertes, kinogleiches Seherlebnis
bieten. Die Voraussetzungen, um
HDTV genießen zu können, sind folgende:
- 1. ein HD-ready TV-Gerät (entweder mit HD-ready- oder Full-HD-Auflösung)
- 2. ein HD-Bildsignal:
-
- 2.1 HD-SAT-Receiver (nur HD-Programme, Standardprogramme werden nicht in HD dargestellt)
- 2.2 HD-Kabelreceiver (nur HD-Programme, Standardprogramme werden nicht in HD dargestellt)
- 2.3 Blu-ray-Player mit Blu-ray-Disk
- 2.4 Xbox360 oder Playstation 3
Standard-Definition-Bildsignale werden entweder vom Fernseher oder vom
Zuspielgerät für die Darstellung am Fernseher aufskaliert. Dies kann bei entsprechender
Signalqualität und Qualität des Aufskalierens auch sehr gute, beinahe
HD -gleiche Bildqualität liefern.
- 3. eine HD-fähige Kabelverbindung (d.h. HDMI bzw. mit einschränkungen Komponente,
was jedoch eine schlechtere Bildqualität und keinen Digitalsound liefert)
Digitaler SAT-Receiver, der
HDTV empfangen kann
Signal im
HDTV-Format
Digitales terrestrisches (=erdgebunden; im Unterschied zu Satellitenübertragung) Fernsehsignal.
Zurzeit wird über
DVB-T kein
HDTV übertragen. Erst der Nachfolger (DVBT2)
wird dazu in der Lage sein.
Koaxkabel
Werden hauptsächlich für Fernseh- und Videoanlagen bzw. für Antennen genutzt.
Analoge Kabelanschlüsse bzw. analoge Antennen werden mittels Koaxkabel an den
Fernseher angeschlossen.
Kontrastverhältnis
Beschreibt den maximalen relativen Helligkeitsunterschied zwischen Schwarz und
Weiß. Je größer dieses Verhältnis ist, desto leuchtender können Farben dargestellt werden,
und je geringer es ist, umso matter wird das Bildergebnis. Oft wird aus Schwarz
dann Dunkelgrau. Nachdem bei TV-Geräten bewegte Bilder maßgeblicher sind als
Standbilder, wird sehr oft das dynamische Kontrastverhältnis angegeben, welches aufgrund
von intelligenter Steuerung der Hinterleuchtung meist deutlich ausgeprägter ist
als das statische.
Anschluss zur analogen Bildübertragung. Er verfügt über verschiedene PINs (= Steckkontakte),
die nur bei der RGB-Ausführung voll belegt sind. In dieser Ausführung ist die
Qualität der Bildübertragung besser als in der Standardausführung. HD-Übertragung
ist mit Scart-Anschlüssen nicht möglich.
Ein Bildübertragungsstandard, der im Allgemeinen für die Verbindung von Computergrafikkarte
und Monitor verwendet wird. Moderne Flachbildfernseher sind häufig
ebenfalls in der Lage, als Computermonitor verwendet zu werden.
1 Zoll = 2,54 cm / 26 Zoll = 66 cm / 32 Zoll = 81 cm / 40 Zoll = 102 cm / 50 Zoll = 127 cm
25 Bilder pro Sekunde sind die Grenze, ab der das menschliche Auge flüssige Bewegungen
wahrnimmt. Durch das Zeilensprungverfahren ergibt sich allerdings eine notwendige
Bildwiederholungsfrequenz von 50 Hz, damit beide Sets mit 25 Halbbildern
dargestellt werden können. Die 100-Hz-Technologie ermöglicht durch das Berechnen
von Zwischenbildern eine drastische Erhöhung der Bewegungsschärfe und damit ein
harmonischeres, natürlicheres Bild.
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