Wo die Technik wirklich zu Hause ist: Österreicher verwandeln eigene vier Wände in echte Erlebniswelten

01. Juli 2015

Größte Verbraucherstudie von Samsung unter 18.000 Europäern aus 18 Ländern zeigt erstmals umfassende Ergebnisse zur Technologienutzung in Österreich

Wo die Technik wirklich zu Hause ist: Österreicher verwandeln eigene vier Wände in echte Erlebniswelten

Wien, 01. Juli 2015 – Die heimischen vier Wände werden für Herr und Frau Österreicher immer mehr zur persönlichen Lern- und Erlebniszentrale. Zu diesem Ergebnis kommt der jährliche Techonomic Index von Samsung, der 2015 erstmals auch umfassende Einblicke in österreichische Haushalte gibt. 1.000 Personen gaben hierzulande Auskunft zu ihrer Technologienutzung im Alltag. Konsumenten holen sich zunehmend über Smartphones, TVs oder Küchengeräte die Welt zu sich nach Hause. Insbesondere TV erlebt dank Streaming bzw. Video-on-Demand einen Aufschwung in Sachen Nutzung. Allerdings sind die Österreicher bei Bezahlangeboten die Sparer Europas: Bei den monatlichen Ausgaben für Streaming oder beim Download von Content sind sie im Europavergleich Schlusslicht. Bei Ausgaben für Bildungsinhalte rangiert Österreich hingegen europaweit an siebter Stelle. Insgesamt wurden für die bis dato größte Samsung-Studie 18.000 Menschen in 18 europäischen Ländern* befragt.

Infografik: s.samsung.at/img_TI2015_infografik
Druckfähige Lifestyle-Bilder: s.samsung.at/img_TI2015

„Die Österreich-Ergebnisse des aktuellen Samsung Techonomic Index sind keine Überraschung – Herr und Frau Österreicher sind bei Technologie-Besitz und -Nutzung im Großen und Ganzen im europäischen Schnitt. Die niedrigen Ausgaben für gestreamte TV- und Video-Inhalte lassen sich durch die noch junge Verfügbarkeit der entsprechenden Dienste erklären. Ein wenig stolz macht mich die Tatsache, dass wir im Gegensatz dazu bei Ausgaben für digitale Bücher oder Magazine europaweit auf Platz 5 und für Bildungsinhalte auf Platz 7 rangieren. Wohl eine weitere Bestätigung für Österreich als Kultur-Nation“, so Martin Wallner, Vice President Sales bei Samsung Electronics Austria.

Unterhaltungs- und Haushaltsgeräte nehmen mittlerweile einen zentralen Platz im Leben vieler Österreicherinnen und Österreicher ein: Die durchschnittliche Anzahl an elektronischen Geräten in einem heimischen Haushalt beträgt fast 20 (19,62). Genutzt werden die Geräte 8,5 Stunden am Tag – und damit mehr als im europaweiten Schnitt mit acht Stunden. Und die Tendenz steigt: 2014 waren es europaweit 7,7 Stunden.

TV erlebt Renaissance in der Nutzung

Obwohl die Nutzung von Smartphones, Tablets und anderen Entertainmentgeräten weit verbreitet ist, ist der Fernseher die erste Wahl für Herr und Frau Österreicher. So schalten zwar „nur“ 85 Prozent den Fernseher im Vergleich zur Mobiltelefon-Nutzung von 94 Prozent täglich ein, allerdings wird dabei vor der „Glotze“ mit rund 3 Stunden durchschnittlich mehr Zeit verbracht als vor Laptops und PCs (2,5 Stunden) oder Mobiltelefonen (1,26 Stunden). Im europäischen Schnitt, in den sich Österreich mit 3 Stunden und 4 Minuten genau einreiht, wird damit eine halbe Stunde mehr vor dem Fernseher verbracht als 2014.

Hinzu kommt die steigende Offenheit und Akzeptanz von Video-on-Demand- (VoD) oder Streaming-Diensten. So zahlen europaweit 24 Prozent der Befragten, die VoD-Dienste nutzen, auch dafür. Das ist fünfmal mehr als vor zwölf Monaten. Damals waren nur fünf Prozent bereit, für VoD zu bezahlen.

In Österreich haben fast zwei Drittel (64 Prozent) schon einmal Videos gestreamt. Mehr als ein Drittel (38 Prozent) macht das wöchentlich. Allerdings, viel geben die Österreicherinnen und Österreicher dabei nicht aus: 7,5 Euro sind es monatlich im Schnitt für Streaming-Content. Zum Vergleich: Die „führenden“ Portugiesen geben mit 14,7 Euro fast das Doppelte aus.

Im europäischen Spitzenfeld bei Ausgaben für digitale Bücher und Lerninhalte

Mobile 4G-Technologien und deren kontinuierlicher Ausbau erlauben es, Wissen über mobile Geräte zu erweitern. Ob motivierende TED-Talks, Onlinesprachkurse oder YouTube-Anleitungsvideos – Herr und Frau Österreicher gehen zunehmend online, um ihren Wissensdurst zu stillen und neue Dinge zu entdecken. 16 Prozent greifen dabei wöchentlich auf Lerninhalte zu, digitale Bücher und andere Publikationen werden von rund 23 Prozent mindestens ein Mal wöchentlich gelesen. Die generelle App-Nutzung am mobilen Gerät (Spiele ausgenommen) rangiert hierbei mit 41 Prozent an erster Stelle in der Content-Nutzung.

Wie wichtig es Österreicherinnen und Österreichern ist, ihren geistigen Horizont über Technologien zu erweitern, lässt sich auch an den Ausgaben ablesen: So zahlt jeder zweite Österreicher für digitale Publikationen – und damit deutlich mehr als der europäische Schnitt von 21 Prozent. Außerdem geben heimische Haushalte pro Monat mit fast 14 Euro durchschnittlich mehr für Lernmaterialien aus als für mobile Spiele (9 Euro), digitale Bücher und Magazine (13 Euro), Filmdownloads (7 Euro) und Musikdownloads (8 Euro). An einem Durchschnittstag wird dabei über eine dreiviertel Stunde (50 Minuten) mit dem Konsum von Lerninhalten verbracht.

Während Lernen auf dem Vormarsch ist, ist im Gegensatz dazu die Begeisterung für mobile Spiele zurückgegangen. Im europäischen Vergleich gab 2015 nur noch jeder Dritte (33 Prozent) zu, regelmäßig auf Smartphone & Co. zu spielen – nach 42 Prozent im Jahr 2014 ein großes Minus. In Österreich machen das wöchentlich 23 Prozent – und greifen damit genauso gerne zu Spielen wie zu digitalen Büchern.

Ob zum Teilen von Inhalten, Verwalten von Dokumenten, Streaming von Online-Inhalten oder Lesen von Zeitungen und Magazinen – auch die Anzahl von Tablets nimmt deutlich zu: In 64 Prozent der europäischen Haushalte befindet sich ein Tablet, ein Plus von 11 Prozent zum Vorjahr. In Österreich sind es 62 Prozent.

Österreicher lieben ihre Haushaltsgeräte

Die große Zahl an Kochsendungen, die zunehmende Präsenz von Promiköchen und die steigende Anzahl an Food-Bloggern und YouTube-Stars haben wohl auch dazu beigetragen, dass viele Österreicherinnen und Österreicher ihre Freizeit zunehmend in der Küche verbringen: Rund 84 Prozent der Europäer (+12 Prozent im Vergleich zu 2014) und 83 Prozent der Befragten hierzulande nutzen ihre Kochgeräte täglich. Und wenn diese genutzt werden, dann etwas mehr als eine Stunde – und damit durchschnittlich in etwa genauso lang wie das Smartphone oder das Tablet.

Noch etwas beliebter sind elektrische Reinigungsgeräte. So werden diese zwar nur von jedem zweiten Österreicher täglich genutzt, dann mit fast 1,5 Stunden an einem typischen Tag aber sehr intensiv. Häuslicher als die europäischen Nachbarn aber sind die Österreicherinnen und Österreicher deshalb nicht. Der Trend ist länderübergreifend: So ist die Nachfrage nach Koch- und Reinigungsgeräten im europäischen Vergleich mit dem Vorjahr generell um ein Drittel gestiegen.

*Über die Studie
Samsung Electronics hat den Samsung Techonomic Index ins Leben gerufen, um zu verfolgen, wie Menschen Technologien begegnen und nutzen. Die Studie basiert auf einer Online-Umfrage mit 18.000 Teilnehmern ab einem Alter von 16 Jahren in 18 europäischen Ländern. Sie wurde vom European Samsung Lifestyle Research Lab in Auftrag gegeben und in Zusammenarbeit mit Lightspeed GMI durchgeführt.

Lightspeed GMI hat 18.000 Teilnehmer ab 16 Jahren über ihre Online-Panels in Österreich, Belgien, Bulgarien, Dänemark, Finnland, Deutschland, Griechenland, Italien, Ungarn, den Niederlanden, Norwegen, Polen, Portugal, Spanien, Schweden, der Schweiz, Rumänien und Großbritannien befragt (1.000 Interviews pro Markt). Die Daten wurden entsprechend des bekannten nationalen Alters- und Geschlechterprofils für jedes Land gewichtet. Die Interviews wurden vom 21. April bis 18. Mai 2015 online durchgeführt. Lightspeed GMI war verantwortlich für die Durchführung der Befragungen, während Blue Rubicon sämtliche Berichterstattungen und Analysen übernommen hat.

Vergleichsdaten wurden aus einer von Ipsos MORI vom 14.- 28. April 2014 durchgeführten Umfrage mit 5.000 Erwachsenen im Alter von 18 - 65 Jahren in Großbritannien, Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien herangezogen.