Fotografieren & teilen: Lebensmittel aufnehmen

Jun 05, 2012

Wenn Sie ein tolles Abendessen mit Freunden auf Seiten wie Facebook oder Picasa posten, können Sie nicht nur mit Ihren Kochkünsten, sondern auch mit Ihren fotografischen Fähigkeiten angeben. Das Fotografieren der Weihnachtsgans oder einer Nachspeise, bei der das Wasser im Munde zusammen läuft, kann jedoch auch eine Herausforderung sein. Hier einige Tipps, damit die Bilder so gut aussehen, wie das Essen schmeckt.

Warum sind Lebensmittel anders?

Mit den lebendigen Farben und der interessanten Beschaffenheit auf dem Teller sollte es doch einfach sein, Lebensmittel zu fotografieren – ist es aber nicht. Die richtige Belichtung ist wichtig, um diese tollen Farben richtig zur Geltung zu bringen. Ausserdem kann es passieren, dass Sie nicht an die richtige Komposition denken und ein uninteressantes – oder noch schlimmer, unappetitliches – Foto machen. Hier können glücklicherweise einige Kenntnisse, etwas Übung und eine hochwertige Kamera einen grossen Unterschied machen.

Den Teller richtig anrichten und präsentieren

 

Planen Sie ein gutes Foto mit Lebensmitteln bereits vor dem Einkauf: Kaufen Sie Garnierung, Besteck und Beilagen, die Ihr Foto hervorheben. Die Tischdecke sollte sauber und gebügelt sein. Teller und Schüsseln sollten die Farben der servierten Gerichte ergänzen und die Garnierung sollte so gewählt sein, dass sie bei Bedarf für Farbe und visuelle Highlights sorgt. (Küchenchefs machen das auch so!) Sogar Blumen oder eine Gabel können zur Bildkomposition beitragen.

Verschwenden Sie jedoch keine Zeit mit dem Setup. Denken Sie daran: Gerichte sollten sofort nach dem Servieren fotografiert werden. Ein eingefallenes
Soufflé bedeutet auch ein uninteressantes Foto.

Einstellen der Kamera

Sie sollten keine Zeit mit den Einstellungen Ihrer Kamera verschwenden und daher bereits vorher darüber nachdenken. Da Sie häufig sehr nah am Motiv fotografieren, wird der Makromodus der Samsung SH100 Ihre Fotos beträchtlich verbessern. Tippen Sie zum Wechsel in den Makromodus einfach auf das Menüsymbol, auf Fokus und dann auf Makro.

Wenn nicht viel Umgebungslicht vorliegt und Sie keinen Blitz verwenden möchten, können Sie die ISO-Einstellung und somit die Empfindlichkeit des Bildsensors der Kamera erhöhen. Sie sollten bei einem hohen ISO-Wert eine kurze Belichtungszeit wählen und ein Stativ verwenden (es kann auch ein kleines Taschenmodell sein), damit das Bild nicht verwackelt. Bei der SH100 können Sie diese Einstellungen ändern, indem Sie zunächst den Nachtmodus und dann im Bildschirmmenü eine kurze Belichtungszeit auswählen.

Bildkomposition

 

Es hängt vom Gericht ab, wie Sie fotografieren: Eine Wildschweinkeule erfordert ggf. eine Aufnahme des gesamten Bratens. Die Preiselbeeren sollten Sie jedoch mit der Nahaufnahme ablichten: Vielleicht nur ein Teil der Schüssel im Bild mit einigen Beeren auf der Tischdecke daneben.

Wie immer sollten Sie mit der Aufnahme experimentieren (arbeiten Sie jedoch schnell) und diese Daumenregel beachten: Suchen Sie das interessanteste Element auf jedem Teller und heben Sie es in der Aufnahme hervor.

Der Blitz: Gebote & Verbote

In jedem Foto kann der Blitz dann Ihr grösster Feind sein, wenn das Bild zu grell wird und die Schatten zu hart wirken. Das trifft besonders auf Lebensmittel zu. Hier kann der Blitz eine leuchtend grüne Erbse oder eine schöne rote Preiselbeere in ein verschwommenes Etwas verwandeln, das an Kantinenessen erinnert.

Wenn der Raum nicht viel Umgebungslicht bietet, sollten Sie einen anderen Ort in Erwägung ziehen. Können Sie den Teller in die Nähe eines Fensters oder in einen helleren Bereich stellen, wo Sie keinen Blitz benötigen? Ziehen Sie sich vor dem Servieren in die Küche zurück und machen Sie einige Aufnahmen auf der (normalerweise gut beleuchteten) Arbeitsplatte oder machen Sie ein Foto beim Kochen.

Wenn Sie jedoch nicht genügend natürliches Licht zur Verfügung haben, müssen Sie mit dem Blitz arbeiten. Dann ist indirektes Licht die beste Lösung. Zielen Sie also nicht genau auf das Essen, sondern richten Sie den Blitz nach oben, damit das Licht von der Decke reflektiert wird und weicher und natürlicher wirkt.

(Sie können auch die ISO-Einstellungen an Ihrer Kamera verändern, um sie an die Lichtverhältnisse anzupassen. Siehe „Einstellen der Kamera“.)

Vergessen Sie zum Schluss nicht, Ihre Kreationen zu posten: Mit Kameras wie der SH100 können Sie Ihre Aufnahmen sofort und ohne Anschluss an einen Computer über E-Mail oder Websites wie Facebook, Picasa und Photobucket für andere zur Betrachtung posten.