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The Internet Of Things - Die Zukunft hat begonnen!

The Internet Of Things - Die Zukunft hat begonnen!

Von Kaspar,  24.02.2015.


Stell dir vor, du kommst in ein Zuhause, wo die Lichter zur Begrüssung automatisch angehen, die Stereoanlage deinen Lieblingssong spielt und der Staubsauger seine tägliche Putzarbeit bereits beendet hat. Was klingt wie das Drehbuch zu einem SciFi-Blockbuster, ist näher als du denkst.

Anlässlich der Consumer Electronics Show (CES) pilgerten Anfang des Jahres Hundertausende nach Las Vegas, um sich unzählige neuartige Technologien vorführen zu lassen. Dominierend war dabei ein Thema: The Internet of Things (IoT).

Das Internet der Dinge bezeichnet die Kommunikation zwischen intelligenten Geräten ohne aktives Zutun des Menschen. Alles, was über integrierte Mikrochips verfügt, soll –Informationen nicht nur austauschen, sondern auch verarbeiten können. Dass die Symbiose von leistungsstarken Sensoren und einer offenen Kommunikationsstruktur in den kommenden Jahren elementare Bereiche wie Sicherheit, Energie und Unterhaltung revolutionieren wird, steht schon jetzt ausser Frage.

Einfacher, vernetzter, leichter kontrollierbar

In vereinfachter Form hat sich die Kommunikation zwischen Geräten bereits etabliert. Etwa, wenn das Postpaket über das Internet verfolgt wird oder der Drucker einen niedrigen Füllstand meldet und damit eine Tonerbestellung auslöst. Beim Prozess beider Beispiele ist aktuell eine menschliche Interaktion notwendig. Durch das Internet der Dinge soll dieser Aufwand eliminiert werden.

Die Mobile-App SmartThings for smart homes macht Haushalts- und Unterhaltungselektronik zu deinen persönlichen Assistenten. Die globale Vernetzung und einfache Steuerung von Heizungen, Lampen, Schlössern, Radios und Fernsehern oder Küchengeräten und Überwachungskameras via Mobiltelefon, macht dich auch unterwegs zum Kommandeur über einen energiesparenden und unterhaltsamen Kosmos, der so individuell ist wie du selbst.

Samsung als Pionier

In der Entwicklung von IoT-Geräten und der Komponenten, auf denen sie basieren, hat Samsung eine federführende Position eingenommen. Bereits im Jahr 2014 wurden 665 Millionen Geräte ausgeliefert. Bis 2017 sollen alle Fernseher, bis 2020 alle Samsung-Geräte kompatibel sein. Eine tragende Rolle kommt dabei den Entwicklern zu: Im laufenden Jahr wird Samsung 100 Millionen US-Dollar für Entwickler von Angeboten für das Internet der Dinge zur Verfügung stellen.

Dass du dein Mobiltelefon auch unterwegs als Schaltzentrale für dein intelligentes Eigenheim verwenden kannst, deine Sportuhr die Daten der Waage im Badezimmer kennt und dein Brandmelder die Lautsprecher der Stereoanlage nutzt, wird in Zukunft zum Alltag gehören: Eine Studie von McKinsey beziffert die Zahl der vernetzten Geräte bis ins Jahr 2020 auf 30 Milliarden.