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Wenn Buchstaben Leben retten!

Wenn Buchstaben Leben retten!

Von Manuel,  15.08.2016.


Um die Schweizer Bevölkerung für das Blutspenden zu sensibilisieren und Neuspender zu gewinnen, macht sich das Samsung A auf den Weg quer durch Zürich.

Am Montag 15. und Dienstag 16. August hat sich in verschiedenen Ländern Seltsames zugetragen: Auf Strassenschildern, bei Firmenlogos, auf Titelseiten von Zeitungen und Newsportalen fehlten die Buchstaben A, B und O (O für 0). So auch bei Samsung, wo über Nacht das A verschwunden war.


Dinge fallen erst auf, wenn sie fehlen

Die Buchstaben wurden nicht Opfer von dreisten Dieben. Vielmehr machte Samsung mit dem Weglassen des A auf die internationale SRK Kampagne «Missing Type» aufmerksam. Dafür machte sich der Buchstabe A auf eine Reise: Vom Service Center Mobile im Samsung Schweiz Hauptsitz an der Giesshübelstrasse 30 bis zum Blutspendezentrum Zürich am Hirschengraben 58.


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Die Aktion soll die Bevölkerung fürs Blutspenden sensibilisieren. Blut ist ein kostbares Gut und Dinge fallen bekanntlich erst auf, wenn sie fehlen. Bei Unfällen, Operationen oder auch zur Behandlung von Krebspatienten wird Blut dringend benötigt. Die Nachfrage muss durch freiwillige Spender gedeckt werden. Laut dem SRK Schweiz liegt der tägliche Bedarf in der Schweiz bei 900 Blutspenden. Aktuell spenden aber nur 5 Prozent der Bevölkerung.


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«Jeder der kann, sollte spenden»

Im Rahmen des Corporate Volunteerings organisiert Samsung Schweiz dreimal im Jahr eine Spendenaktion, die bei den Mitarbeitern gut ankommt. Alexander Decurtins, Head of Digital Marketing bei Samsung Schweiz, ist vom Engagement seines Arbeitgebers begeistert. «Es ist super, dass Blutspenden unterstützt wird. Da Blut noch immer nicht künstlich hergestellt werden kann, ist es wichtig, dass jeder spendet, der kann.»


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Im Blutspendezentrum Zürich hat er nur positive Erfahrungen gemacht: «Die Menschen sind sehr freundlich und unkompliziert.» Allen, die sich vor dem Stich mit der Nadel fürchten, rät Decurtins: «Man sollte es unbedingt ausprobieren. Es tut nicht weh und geht schnell. Am besten man spendet in Begleitung einer vertrauten Person und zum Schluss winkt als Belohnung sogar noch eine kleine Verpflegung.»


Weitere Informationen zur Kampagne Missing Type Kampagne und zum Blutspenden findest du hier.