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Heisse Tipps für kühle Schränke

Heisse Tipps für kühle Schränke

Von Kaspar,  17.07.2015.


Unermüdlich hält er unsere Esswaren geniessbar und bringt unsere Getränke auf erfrischende Temperaturen: Der Kühlschrank. Weshalb bei sommerlicher Hitze die coolen Drinks nicht immer die beste Wahl sind und was Schildkröten im Gemüsefach verloren haben, liest du hier.

Eis, Eis Baby!

Kühlschränke müssen kalt sein, das ist schliesslich ihr Sinn und Zweck. Trotzdem nervt es gewaltig, wenn sich so viel Eis bildet, dass der Stauraum mehr der Arktis als einem Kühlschrank gleicht. Ganz verhindern kann man diesen Prozess zwar nicht aber wenn man ein paar Punkte beachtet, schreitet die Eisbildung nur langsam voran. Besonders wichtig sind gute Türdichtungen. Wenn warme Luft in den Kühlschrank dringt, bildet sich Kondenswasser, welches die Eisbildung fördert. Ebenso verhält es sich mit warmen Speisen, die noch nicht ausgekühlt sind. Um die Eisbildung zu verlangsamen, lohnt es sich den Kühlschrank gründlich zu reinigen und die Wände mit etwas Glycerin oder Speiseöl einzureiben. Dank der Beschichtung können sich Eiskristalle nur langsam bilden.

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Erfrischend warm

Es ist die wohl meistgeführte Diskussion, wenn der Thermometer steigt: Sind kalte oder warme Getränke das bessere Mittel gegen die Hitze? Wer nun mit klimpernden Eiswürfeln im Glas auf dem Gartenstuhl entspannt, kann getrost liegen bleiben. Beides schadet nicht, Hauptsache man nimmt genug Flüssigkeit zu sich. Der menschliche Körper reguliert seine Temperatur mehrheitlich über das Schwitzen. Um diese Verdunstungskühlmaschine anzuregen, trinken die Völker heisser Länder vorzugsweise lauwarme Getränke. Dadurch erhält der Organismus ein zusätzliches Hitzesignal, was zum stetigen Schwitzen führt. Wer meint, dass möglichst viel Eis im Erfrischungsgetränk besonders förderlich ist, der täuscht sich: Selbst ein ganzer Liter eiskaltes Wasser kühlt uns maximal um ein halbes Grad ab.

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Grosser Einkauf = Grosse Ersparnis!

Der Kühlschrank der Energieklasse A+++ von Samsung ist von Haus aus ein ultrasparsames Kraftpaket. Doch wenn man diesen Tipp beachtet, verbraucht der Kühler noch weniger Strom: Den grössten Teil der Energie braucht ein Kühlschrank, um seinen Inhalt zu kühlen. Danach muss nur noch nachgekühlt werden, um den Kälteverlust an der Oberfläche auszugleichen. Doch sobald die Tür aufgeht, entweicht die kalte, schwere Luft und warme strömt hinein. Diese muss nun erneut gekühlt werden. Das heisst: Tür nur so lange offen lassen wie nötig. Umso voller ein Kühlschrank ist, desto weniger Luft kann entweichen. Die Rechnung ist entsprechend simpel: Wer einen prall gefüllten Kühlschrank hat, der spart Geld – zumindest beim Strom.

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Natürliche Wundermittel

Kühlschränke sind ein wunderbarer Nahrungsmittelspeicher. Doch so geschmackvoll Fisch, Wurst und Käse sind, so fies kann sich ihr Geruch im Kühlschrank verbreiten. Keine Sorge, auch dafür gibt es praktische Hausmittelchen: Kaffee und Zitrone. Kaffeepulver bindet die Gerüche einerseits und verbreitet gleichzeitig einen angenehmen Eigengeruch. Ähnliches gilt für Zitronen. Sowohl eine Schale mit Zitronensaft, wie auch deren Schale vertreibt störende Gerüche im Nu. Voraussetzung ist und bleibt natürlich die Sauberkeit.

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Ei, Ei, Ei!

Im Detailhandel liegen sie frisch, fröhlich und ungekühlt im Regal. Doch kaum sind wir zu Hause, packen wir sie in den Kühlschrank. Müssen Eier kalt gelagert werden? Jein: Nach dem Legen verfügen Eier über eine natürliche Schutzschicht, Cuticula genannt. Diese schützt sie für rund 20 Tage. Da die Eier, bevor sie in den Laden kommen, nur abgebürstet werden, ist dieser Schutz noch intakt. Will man die Eier schnell verzehren, kann man sie also getrost bei Zimmertemperatur aufbewahren. Aber Achtung: Waren die Eier einmal an der Kühle, dürfen sie nicht mehr im Warmen gelagert werden. Es kann sich Kondenswasser auf der Schale bilden, das durch die Schale samt Keimen ins Innere dringt. Eier also entweder ungekühlt lagern und schnell verzehren oder ab in den Kühlschrank damit bis zur Zubereitung.

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Für mehr Power

Batterien bleiben im Kühlschrank länger haltbar. Die chemische Reaktion, die in der Batterie für Elektrizität sorgt, ist temperaturanfällig. Den Platz für Batterien zu räumen, macht aber nicht bei jedem Typ Sinn. Alkaline-Batterien verlieren bei Zimmertemperatur so wenig Energie, dass man sie nicht an der Kälte lagern muss. Bei wieder aufladbaren Batterien lohnt es sich aber durchaus. Sie speichern ihre Energie im Kühlschrank nachweislich länger.

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Platz für den Panzer!

Was nun folgt, ist kein Rezept, um Schildkröten zu verspeisen – ganz im Gegenteil: Landschildkröten brauchen ihren Winterschlaf, um zu überleben. Da es ihnen im häuslichen Umfeld nicht immer leicht fällt, einen natürlichen Unterschlupf zu finden, bietet das Gemüsefach im Kühlschrank eine ideale Alternative. Bei einer Temperatur zwischen vier und acht Grad Celsuis schlafen die gemächlichen Gesellen seelig bis sie im Frühling wieder putzmunter - zwischen Tomate, Karotte & Co. -. erwachen. Selbstverständlich ersetzt dieser Tipp nicht die fachkundige Beratung von Zoologen.