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S Health – Die Bewegungsgeschichte

S Health – Die Bewegungsgeschichte

Von Stylenotes,  22.02.2015.


Ich gebe es offen zu: Ich bin ein Sportmuffel. Mich wöchentlich in einem Fitness-Studio abzuquälen oder eine Jogging Runde zu drehen, fällt mir wirklich schwer. Auf der Couch liegen und meine Füsse hochlagern fällt mir schon wesentlich einfacher. Am liebsten mit einer Packung Chips oder einer sonstigen Kalorienbombe.

Nun, leider werde auch ich nicht jünger, die Kalorienverbrennung hat auch bei mir schon besser funktioniert und anstatt in die Höhe, wachse ich tendenziell eher in die Breite. Irgendwann kommt man einfach nicht mehr Drumherum, man muss Bewegung in sein Leben bringen. Mir persönlich fällt es am einfachsten, wenn ich diese in meinen Alltag integriere. Ein kleiner, sehr nützlicher Helfer dabei ist die App S Health.

Anhand deiner Körpergrösse, deines Gewichts und deines Lifestyles (von Sportmuffel bis Marathonläufer) berechnet die Anwendung wie viele Kalorien du essen und wie viele Schritte du zurücklegen solltest. Die getätigten Schritte werden automatisch im Hintergrund gezählt und die Essensaufnahme musst du mithilfe von definierten Vorschlägen manuell eingeben.

Profil

Ehrlich gesagt vergesse ich oft die kleineren Snacks dazwischen einzugeben, manchmal drehe ich eine Runde zu Fuss ohne das Smartphone mitzunehmen, andere Male ist der Akku leer und ich merke es erst eine halbe Stunde später. Insgesamt bleibt es also meistens ein Schätzwert. Aber der grösste Vorteil liegt für mich darin, dass ich ein grösseres Bewusstsein entwickelt habe. Nach einem Monat Nutzung habe ich angefangen darauf zu achten, wie ich mehr Bewegung einbauen könnte: Anstatt dem Aufzug oder der Rolltreppe, nehme ich die gewöhnliche Treppe. Anstatt Tram oder Bus, setze ich, wenn es geht, auf meine Füsse oder versuche mindestens eine Station früher auszusteigen, um so die vorgegebenen Ziele zu erreichen.

Vollkorn

Ich habe begonnen auf viele unnütze Kalorienbomben zu verzichten: Statt des Buttergipfelis nehme ich zum Kaffee ein Vollkornbrötchen (ja, das schmerzt ein bisschen), die Motivationsschokolade am Nachmittag habe ich durch getrocknete Früchte ersetzt, um plus-minus im angepeilten Bereich zu bleiben. Und so habe ich in diesem Monat kein Gramm zugenommen (auch nicht wirklich abgenommen, aber eins, nach dem anderen….).

Für Leute die ernsthafte Abnehm- oder Fitnesspläne haben, gibt es auch einen Trainingsassistenten sowie einen Pulsmesser. Ich habe versucht herauszufinden, ob ich beim Schauen meiner Lieblingsserie Homeland, den Puls so weit in die Höhe bringe, dass ich abnehme, was aber leider nicht der Fall war.

Auch ich, als Verfechter der Faulheit, muss schlussendlich eingestehen, dass man sich mit ein bisschen Bewegung im Alltag wirklich besser fühlt. Wenn ihr euch also fragt, warum ich wie ein erleuchteter Buddha nicht aus der Ruhe zu bringen bin: Daran wird es liegen ;-).





P.S.: Die App ist auf allen neueren Samsung Geräten vorinstalliert.

Schritte