Die richtige Blende für Bilder, die Augen öffnen

2013-05-07

Die Blende entscheidet darüber, wie viel Licht in die Kamera gelangt. Ihre Funktion entscheidet über Fotos in professioneller Qualität. Das entscheidende Grundwissen über die Blendeneinstellung (und die Wahl der richtigen Kamera) trägt entscheidend zu Bildern bei, die echte Augenöffner sind.

 

Die Blende ist gewissermaßen die Pupille im “Auge” der Kamera. Darunter verseht man die Öffnung, die darüber entscheidet, wie viel Licht in die Kamera gelangt und vom digitalen Sensor (oder Film) aufgenommen wird. Wissen über die Wirkung der Blendenöffnung ist der Schlüssel zu Fotografien in professioneller Qualität.


Verbessern Sie Ihre Bilder, indem Sie alles über die Blendeneinstellung lernen – und sehen Sie, wie eine hochwertige Kamera aus der Samsung Smart Camera NX Serie dazu beitragen kann.

Die Wechselwirkung zwischen Blende und Verschlusszeit

Wie die Pupillen Ihrer Augen lässt sich auch die Blende öffnen (um im Dunkeln mehr zu sehen) oder schließen (um von hellem Licht nicht geblendet zu werden). Durch diese Flexibilität gelangt immer genau die richtige Lichtmenge in die Kamera.

Im selben Sinne können Sie den Verschluss als das Augenlid Ihrer Kamera sehen. Die Verschlusszeit ist also ein Maß dafür, wie schnell sich der Verschluss öffnet und wieder schließt, wenn Sie ein bestimmtes Bild einfangen. Der Verschluss bestimmt damit, welche Lichtmenge durch die geöffnete Blende passieren kann. Eine langsame Verschlusszeit bedeutet, dass viel Licht durchgelassen wird. Eine kurze Verschlusszeit hingegen ist wie ein kurzer Lidschlag.

F als Maß für die Verschlusszeit

Die F-Einstellung (der Begriff steht für das englische focal) ist eine Maßeinheit für die Blendenöffnung. Je kleiner der Wert ist, desto weiter ist die Blende geöffnet. Für einen Fotografen ist es entscheidend, zu wissen, wie sich die Blendenöffnung auf die Schärfentiefe des Bildes auswirkt.

Wie die Blende den Schärfenbereich beeinflusst

Unter Schärfentiefe versteht man den Bereich eines Bildes, der scharf abgebildet wird. Nehmen wir an, Sie wollen eine Außenaufnahme mit dem Portrait eines Freundes machen. Der Ausschnitt, den Sie im Sucher sehen, schließt vielleicht die Schultern und den Nacken ein, aber auch die Blätter eines Strauches, der mehrere Meter entfernt im Hintergrund steht. Eine größere Schärfentiefe steht für einen größeren scharf abgebildeten Bereich. Das heißt, sowohl das Gesicht Ihres Freundes als auch die Blätter im Hintergrund werden scharf abgebildet. Sie können also bis weit in die Tiefe Ihres Bildes sehen. Diese größere Schärfentiefe wird durch eine kleine Blende erreicht – das heißt eine F-Einstellung größer als F11.

Eine geringere Tiefenschärfe bedeutet demnach einen kürzeren scharf gezeichneten Bereich. In diesem Fall wird also ihr Freund scharf abgebildet, während die Blätter im Hintergrund nur unscharf zu erkennen sind. Dadurch wird die Aufmerksamkeit des Betrachters besser auf das Gesicht Ihres Freundes gelenkt. Eine solche flachere Schärfentiefe wird durch eine größere Blendenöffnung erreicht (entsprechend eine F-Einstellung kleiner als F2). Kleinere Blendenwerte bedeuten also, dass ihr Bild einen geringeren Schärfenbereich aufweist.

Blendeneinstellung in der Praxis

Wenn sie Ihre Fähigkeiten als Fotograf steigern wollen, sollten Sie einmal unterschiedliche Blendeneinstellungen ausprobieren, um einen Eindruck aus erster Hand zu erhalten, wie sich die Blende auf die Schärfentiefe auswirkt. Wählen Sie also ein Motiv mit Hintergrund aus und experimentieren sie mit unterschiedlichen F-Einstellungen, um die Unterschiede zu sehen.

Viele professionelle Fotografen legen wert auf die Kontrolle sämtlicher Kameraeinstellungen, wie die Blende und die Belichtungszeit, um genau den Bildeindruck zu erhalten, den sie wollen. Mit ihrer umfassenden manuellen Steuerung erlaubt das Samsung Smart Camera NX-System genau diese umfassende Kontrolle. Aber wenn Sie sich noch im Lernprozess befinden oder einfach eine einfachere Handhabung bevorzugen, können Sie auch den Belichtungszeit-Prioritätsmodus verwenden. Dabei haben sie volle Kontrolle über die Blendeneinstellung, während Ihre Kamera Belichtungszeit und alle anderen Einstellungen selbst vornimmt. Sie können also mit der Blende experimentieren, ohne sich über die übrigen Variablen kümmern zu müssen.

Die Custom-Taste des NX-Systems gibt Ihnen schon vor dem Auslösen einen Eindruck davon, wie ihr Foto mit der gewählten Blendeneinstellung aussehen wird. Dabei stellt die Kamera die Blende auf den richtigen Wert ein und zeigt das Bildergebnis ein, sodass Sie eine realistische Vorabansicht erhalten.