NFC: Near Field Communication

2013-10-30

NFC ist die Abkürzung für „Near Field Communication“, auf Deutsch also die „Nahfeld-Kommunikation“. NFC ist vielseitig einsetzbar und kann Ihren Alltag erleichtern. Wir erklären Ihnen wie NFC funktioniert.


Die Nahfeld-Kommunikation NFC

Die Nahfeld-Kommunikation NFC

Haben Sie schon einmal beobachtet, dass jemand vor dem Einsteigen in den öffentlichen Nahverkehr sein Smartphone an eine Kontaktfläche hält? Oder vielleicht auch, dass jemand mit der gleichen Methode eine Sicherheitstür entsperrt oder im Handel seinen Einkauf bezahlt? Möglicherweise, dass zwei Smartphones kurz Rücken an Rücken aneinander gehalten wurden?

Sicherlich kam in all diesen Fällen die NFC-Funktechnologie zum Einsatz. NFC ist die Abkürzung für "Near Field Communication", auf Deutsch die "Nahfeld-Kommunikation". Immer mehr Samsung Mobilgeräte verfügen über NFC und die Anwendungsmöglichkeiten nehmen stetig zu.

 

Die Technologie von NFC

NFC basiert auf der drahtlosen "Radio Frequency Identification" (RFID) Technologie. Mit NFC können kleine Datenmengen auf kurze Distanzen übertragen werden. NFC-Anwendungen sind intuitiv und sehr einfach nutzbar. Zudem zeichnet sich die NFC-Technologie durch eine hohe Energieeffizienz aus.

Da die Datenübertragung nur über wenige Zentimeter Distanz erfolgen kann, ist NFC auch sicherer als beispielsweise die Datenübertragung über Bluetooth® oder WLAN. NFC wurde gezielt auf eine geringe Reichweite hin entwickelt, um das Ausspähen der zu übertragenden Daten zu erschweren. Dank der kurzen Distanz sind unbeabsichtigte Verbindungen nahezu ausgeschlossen.

 
Wie funktioniert NFC?

Wie funktioniert NFC?

Ein aktives Element erzeugt ein elektromagnetisches Feld, welches die Datenübertragung ermöglicht. Das aktive Element sendet oder empfängt Daten. Ein passives Element, ein sogenannter passiver Transponder, hat keine eigene Stromversorgung und dient nur der Speicherung von Informationen in flachen, metallenen Spulen. Diese Informationen können von einem aktiven Element über das elektromagnetische Feld ausgelesen werden.

Bei NFC wird zwischen zwei Varianten unterschieden: Je nachdem, ob bei der Datenübertragung ein aktives Element oder zwei aktive Elemente zum Einsatz kommen.

Ein aktives Element

Ein aktives Element

Nur ein aktives Gerät ist vorhanden, wenn mit einem Samsung GALAXY S4 ein passiver Transponder, zum Beispiel ein Samsung TecTile™, ausgelesen wird.
Zwei aktive Elemente

Zwei aktive Elemente

Zwei aktive Geräte sind vorhanden, wenn beispielsweise zwei Samsung GALAXY S4 Rücken an Rücken aneinandergehalten werden und über NFC Daten austauschen, zum Beispiel einen Kontakt.

In die mit NFC ausgestatteten Samsung Mobilgeräte ist eine kleine Antenne eingebaut, die als aktiver Sender und Empfänger fungiert. Es ist jedoch auch möglich, manche Mobilgeräte mit NFC nachzurüsten. Dazu werden spezielle microSD™Speicherkarten verwendet, die neben dem Speicherplatz auch eine NFC-Antenne eingebaut haben. Informieren Sie sich im Fachhandel, ob Sie Ihr Mobilgerät mit NFC nachrüsten können.

 
Anwendungsbeispiele für NFC

Anwendungsbeispiele für NFC

Einige Anwendungsbeispiele für NFC wurden bereits erwähnt: Bezahlen an der Kasse, Check-In und Check-Out bei Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs, das Öffnen von Türen ohne Schlüssel oder das einfache Teilen eines Kontaktes.

Einfache Kopplung von Geräten mit NFC

Einfache Kopplung von Geräten mit NFC

Mit NFC können Geräte einfach aneinander gekoppelt werden. Statt umständlich über Eingaben von Details wie Gerätenamen oder Freigabe-Codes eine Kopplung herzustellen, können die Geräte einfach aneinander gehalten werden und mit einer Bestätigung gekoppelt werden. Auf diese Weise lässt sich ein Smartphone komfortabel mit einem Headset oder einer Freisprecheinrichtung im Auto koppeln.

Über NFC können auch Informationen auf das Mobilgerät geladen werden, z.B. aktuelle Fahrpläne an einer Bushaltestelle oder Gutschein-Codes von einem Werbeplakat. Clever einsetzbar sind die Samsung TecTiles™, die Sie selbst individuell programmieren können.

 
Mobiles Drucken via NFC

Mobiles Drucken via NFC

Eine neue Möglichkeit der Anwendung ist das mobile Drucken mit der NFC-Technologie. Dabei müssen Sie lediglich Ihr NFC-fähiges Smartphone in die Nähe des Druckers halten, um den Druck Ihres Dokuments zu starten. Das NFC-Modul im Drucker erleichtert es immens Fotos, PDF Dateien, Excel Tabellen, PowerPoint Präsentationen oder andere Dokumente über Smartphones und Tablets bequem auszudrucken. Ein weiterer Vorteil, den mobiles Drucken bietet, ist die schnelle Zugänglichkeit, denn Sie müssen sich nicht erst noch mit der Handhabung des Druckers beschäftigen, sondern können alles bequem über eine App steuern.

Wie funktioniert das mobile Drucken mit den neuesten Samsung-Geräten?

Wie funktioniert das mobile Drucken mit den neuesten Samsung-Geräten?

Mit einem Drucker oder Multifunktionsgerät aus der neuen Samsung Xpress-Serie ist es nun möglich, mit Ihrem NFC-fähigen Handy Smartphone Dokumente oder Bilder spielend leicht auszudrucken. Mit der Samsung Mobile Print App wählen Sie Ihr Dokument oder Bild aus und halten das Smartphone, ähnlich wie beim Kauf einer Bahnfahrkarte mit NFC, an den Touchpoint „Tap & Print“. Eine Treiberinstallation oder Vorkonfiguration ist nicht nötig. Der Druck startet direkt.

Die Verbindung zwischen Smartphone oder Tablet mit dem Modul mittels NFC findet dabei per WLAN statt. Natürlich verfügen die Drucker und Multifunktionsgeräte der neuen Xpress Serie auch über USB Anschluss, falls Sie von einem Stick aus drucken möchten.

Sollten Sie kein NFC-Smartphone oder -Tablet besitzen, ist eine Verbindung mit dem Drucker auch über Google Cloud Print möglich – natürlich in Kombination mit der Samsung Mobile Print App.
 
 

Die Samsung TecTiles™ für NFC

Die Samsung TecTiles™ sind kleine, selbstklebende Chips, die mit Hilfe der App "Samsung TecTiles™" über NFC individuell mit Aufgaben beschrieben werden können.

Zu den möglichen Aufgaben gehören das Ein- und Ausschalten von Funktionen und Einstellungen sowie der Start von Apps und Anwendungen. Die Aufgaben werden auf den Samsung TecTiles™ gespeichert und nach Abruf auf dem Samsung Mobilgerät ausgeführt.

Ideen für die Nutzung der Samsung TecTiles™

Ideen für die Nutzung der Samsung TecTiles™

Verwenden Sie eines der Samsung TecTiles™ beim Einsteigen ins Auto: Lassen Sie durch kurzes Halten des Mobilgerätes an das Samsung TecTile™, die Aufgaben "Bluetooth® einschalten", "WLAN ausschalten", "Navigation starten" und "Mobile Daten einschalten" automatisch ausführen. So sind Sie in Sekunden für die Nutzung von Freisprecheinrichtung und Navigation bereit, ohne Befehle in Ihr Smartphone tippen zu müssen.

Eine weitere Idee für einen Einsatz der Samsung TecTiles™ wäre das Anbringen an der Wohnungstüre: Stellen Sie Ihr Mobilgerät bequem in wenigen Sekunden für die Nutzung zu Hause ein. Die Samsung TecTiles™ können bis zu 10.000 Mal mit neuen Aufgaben beschrieben und auch durch ein Passwort vor Änderungen geschützt werden. Die Samsung TecTiles™ sind als Fünferpack im Fachhandel erhältlich.

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