Klimapolitik

Jetzt handeln für eine nachhaltige
Zukunft mit wenig CO2

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Klimawandel ist zumindest teilweise auf den Anstieg des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe zurückzuführen und die globale Erwärmung, die damit einhergeht, ist ein ernstes Problem, das die gesamte Welt betrifft. Samsung Electronics hat die Realität dieser Krise bestätigt und setzt seine Bemühungen deshalb an mehreren Fronten fort. Dazu gehören die Entwicklung von extrem energieeffizienten Produkten, die Installation von Anlagen mit minimalen Treibhausgasemissionen (THG-Emissionen) und die Nutzung neuer und erneuerbarer Energien.

Klimawandel KPI

Von 2009 bis 2019 wurden 270 Millionen Tonnen THG reduziert.
Dieses Bild zeigt die Nutzung erneuerbarer Energien in den Vereinigten Staaten, Europa und China. In diesem Bereich wird erwartet, dass die Umwandlungsrate erneuerbarer Energien im Jahr 2020 bei 100 % liegen wird.

Wir sind bestrebt, auf die Krise der Klimaveränderung zu reagieren

Insbesondere im Hinblick auf Umweltfragen, die für Samsung Electronics von hoher Relevanz sind, wurden Richtlinien zur Umweltsicherheit aufgestellt, die auch befolgt werden. Darüber hinaus managen wir Risiken des Klimawandels auf der Grundlage unseres „Umweltmanagementsystems“ und „Energiemanagementsystems“.

Strategien und Maßnahmenpläne im Kampf gegen die Klimaveränderung
Strategien und Maßnahmenpläne im Kampf gegen die Klimaveränderung
Reduzierung der Treibhausgasemissionen an den Produktionsstätten · Betrieb von Anlagen mit reduzierter F-Gas-Emission für den Halbleiterherstellungsprozess · Verwaltung von Projekten zur Energieeinsparung und Verbesserung der Energieeffizienz Ausweitung des Energiemanagements an Produktionsstätten · Einrichtung von Energiemanagementsystemen an allen Produktionsstätten und Aufrechterhaltung der Zertifizierung · Verwaltung der Energiekosten und -indikatoren aller Produktionsstätten Treibhausgasreduzierung in der Produktnutzungsphase · Entwicklung und Einführung äußerst energieeffizienter Produkte Management anderer Treibhausgasemissionen · Regelung von THG-Emissionen in der Produktlogistik, bei Geschäftsreisen usw. Unterstützung für Lieferanten · Überwachung der THG-Emissionen der Lieferanten · Förderung und Unterstützung von Lieferanten zum Beitritt zur CDP Supply Chain

Wir erweitern unser Emissionsmanagement auf allen Ebenen

Problemlösungen erfordern akkurate Informationen. Um unsere Treibhausgasemissionen präzise messen und regulieren zu können, haben wir sie in drei Kategorien unterteilt, die durch das THG-Protokoll anhand ihrer Nähe zu Geschäft und Betrieb definiert wurden. Die Grundlage für die optimale Regelung von Treibhausgasen ist die Definition der exakten Position der Emissionen auf jeder Ebene. Kategorie 1 nimmt Bezug auf Treibhausgase, die bei der Produktherstellung an den Produktionsstätten von Samsung Electronics entstehen, während Kategorie 2 indirekte Emissionen bezeichnet, die mit den Energieeinkäufen der Produktionsstätten für die Erzeugung von Strom und Dampf in Verbindung stehen. Kategorie 3 gilt für Emissionen außerhalb der Produktionsstätte, also logistische Aktivitäten, Geschäftsreisen, unsere Lieferkette und die Nutzung unserer Produkte. Wir verwenden diese Analyse für die systematische Regelung aller Emissionen, ob direkt oder indirekt, ob durch unsere Produktionsstätten, Produktnutzung oder durch unsere Lieferanten.

Diese Infografik stellt die THG-Emissionen in den jeweiligen Kategorien dar. Kategorie 1 nimmt Bezug auf direkte THG-Emissionen, Kategorie 2 auf indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw. und Kategorie 3 auf alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktnutzung usw.
Diese Infografik stellt die THG-Emissionen in den jeweiligen Kategorien dar. Kategorie 1 nimmt Bezug auf direkte THG-Emissionen, Kategorie 2 auf indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw. und Kategorie 3 auf alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktnutzung usw.
Kategorie 1 (Direkte THG-Emissionen) und
Kategorie 2 (Indirekte Emissionen durch Strom)

· Monatliche Analyse der Emissionen der weltweiten Produktionsstätten anhand des THG-Managementsystems
· Installierte THG-Zersetzungsausrüstungen in der Halbleiterverarbeitung, mit einer Zersetzungsrate von 90 % oder höher
· Installierte hocheffiziente Ausrüstung und Umstellung der Innenbeleuchtung auf LED an allen weltweiten Standorten

Ein Panoramabild der Produktionsstätte von Samsung Electronics.
Kategorie 3 (Alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktnutzung usw.)

· Durchführung von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen zur Verbesserung der Effizienz im Bereich Logistik.
· Entwicklung von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen durch Unterstützung vor Ort für größere Lieferanten.
· Vermehrte Nutzung von Videokonferenzen und weniger internationale Geschäftsreisen.

Foto eines Logistik‑LKWs (Safety Truck von Samsung Electronics)

Wir nutzen fortschrittliche Technologie zur Verbesserung der Energieeffizienz.

Mit seiner fortschrittlichen Produkttechnologie entwickelt sich Samsung Electronics ständig weiter, denn unser Ziel ist ein umweltbewussteres und zweckmäßigeres Handeln. Um dieses Ziel zu erreichen, veranstaltet Samsung zweimal im Jahr firmenweite Gruppentreffen zur Beratung zum Thema Umweltschutz. Im Rahmen dieser Treffen tauscht Samsung Informationen über Anforderungen zum Umweltschutz und die Entwicklung innovativer Technologien mit Experten aus verschiedenen Geschäftsbereichen aus und erforscht energiesparende Technologien, um Produkte mit einer hohen Energieeffizienz zu entwickeln. Im Jahr 2019 senkten wir den jährlichen Energieverbrauch im Vergleich zu 2008 um 42 %, indem wir hocheffiziente Kompressoren für Kühlschränke und hocheffiziente Wärmetauscher für Klimaanlagen einführten.

IoT-Anwendungsbeispiel für globale Produktionsstätten

Samsung Electronics strebt nicht nur nach einer Energieeffizienz unserer Produkte, sondern auch unserer Einrichtungen, die an allen Produktionsstätten genutzt werden. Wir führten ein Überwachungssystem und eine auf IoT basierende aktive Kontrollumgebung in den HLK-Systemen (Heizung, Lüftung und Klimaanlage) des Yeongdeok Training Center in Korea und der Produktionsstätte in Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam, ein. Durch den Einsatz der IoT-Technologie haben wir auch einen energiesparenden Algorithmus entwickelt, der die Außenklimabedingungen, die HLK-Last und die Gerätekapazität berücksichtigt und eine optimale Betriebssteuerung der Infrastruktureinrichtung ermöglicht. Als Ergebnis konnte Samsung Electronics den Energieverbrauch in Ho-Chi-Minh-Stadt um 12,4 % senken. Diese Technologie wird in unseren Produktionsstätten in Korea, den Vereinigten Staaten und in Südostasien eingesetzt werden.

IoT-Anwendungsbeispiel für globale Produktionsstätten

Bei Samsung Electronics bauen wir die Nutzung von erneuerbaren Energien ständig weiter aus.

Im Jahre 2018 erklärte Samsung Electronics, alle unsere Standorte in den Vereinigten Staaten, Europa und China bis 2020 zu 100 % auf erneuerbare Energien umzustellen. Um die Nutzung erneuerbarer Energien in Korea auszuweiten, verpflichteten wir uns darüber hinaus, photovoltaische und geothermische Stromerzeugungsanlagen auf neu errichteten Standorten sowie auf den Parkplätzen und Dächern bestehender Produktionsstätten in Suwon, Hwaseong und Pyeongtaek zu installieren. Zu diesem Zweck haben wir auf jede Region zugeschnittene Ausführungspläne aufgestellt und verfolgt: In Indien haben wir Stromlieferverträge mit Wind- und Photovoltaikanlagen unterzeichnet, in Brasilien wird ein bestimmter Anteil des vom Versorgungsunternehmen gelieferten Stroms aus erneuerbare Energie bezogen, und die Produktionsstätte in Mexiko hat Zertifikate für erneuerbare Energien erworben. Somit sind ab 2019 92 % der in den Vereinigten Staaten, Europa und China verbrauchten Energie erneuerbare Energien. Bei Samsung Electronics bauen wir die Nutzung von erneuerbaren Energien in Bereichen, in denen erneuerbare Energie gesichert werden kann, weiter aus.

Fotos von Solar- und Geothermieanlagen auf Parkplätzen, Gebäudedächern und neuen errichteten Produktionsstätten an unseren Geschäftsstandorten in Suwon, Hwaseong und Pyeongtaek.

Wir führen Projekte durch, um dem Klimawandel entgegenzuwirken.

Samsung Electronics führt Projekte durch, die nicht nur die globalen Kohlenstoffemissionen reduzieren, sondern auch zur Schaffung einer besseren Umwelt beitragen.
Etwa 80 % der Bevölkerung im kenianischen Mombasa verwenden Holzkohle als Brennstoff, weil die Stromversorgung unzureichend ist. Bei der Verbrennung von Holzkohle entstehen schädliche Substanzen, die die Rate frühzeitiger Tode in der kenianischen Bevölkerung erhöht haben. Darüber hinaus verschlimmert der übermäßige Einsatz von Holzkohle die Luftverschmutzung und beschleunigt die Abholzung der Wälder.
Samsung Electronics hat Schritte unternommen, um dieses Problem zu lösen. Als Teil unserer Maßnahmen gegen den Klimawandel haben wir uns mit Green Development zusammengetan und Wege gefunden, den Einwohnern von Mombasa zu helfen, ihr Leben in einer gesünderen Umwelt zu führen. In Anbetracht der Tatsache, dass Bioethanol in Kenia zu geringen Kosten gewonnen werden kann, da es relativ viele Zuckerraffinerien gibt, investierte Samsung Electronics eine Million Euro in die Auslieferung von mit Bioethanol betriebenen Kochherden an die Einwohner von Mombasa. Da Bioethanol eine sechsfache Wärmeeffizienz im Vergleich zu Holzkohle hat, führte dies zu einem doppelten Effekt, nämlich der Reduzierung der Schadstoffemissionen und der Gewährleistung einer sicheren Verwendung in den Haushalten. Durch diese Verteilung von Kochherden konnte Samsung Electronics zu einem gesünderen und sichereren Lebensstil der Einwohner von Mombasa beitragen und gleichzeitig die Treibhausgasemissionen reduzieren.
Zusammen mit Green Development wird Samsung Electronics seine Bemühungen zur Belebung der regionalen Wirtschaft und zur Förderung der Umwelt fortsetzen, indem es die Bewohner auch weiterhin über die Beschaffung, die Produktion und den Verkauf von Kochherden und Bioethanol aufklärt.

Ein Foto von Samsung Electronics bei der Durchführung von Projekten zu Maßnahmen gegen den globalen Klimawandel.
Unsere umweltbewussten Produkte tragen zu einem gesunden Planeten bei
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