Digitales Lernen macht Schule

September 06, 2017

Digitales Lernen macht Schule

Mit zukunftsweisenden Initiativen eröffnet Samsung neue Möglichkeiten im Bildungsbereich und macht die digitale Generation fit für die Zukunft.

Ein Touchscreen als Tafel, wahlweise auditive oder visuelle Lehrinhalte oder mit dem Tablet auf virtueller Erkundungstour im Museum. Was an Schulen vor einigen Jahren noch kaum vorstellbar war, klingt für die Generation Z, also den Jahrgängen 1995 bis 2010, weit weniger utopisch. Im Gegenteil: Bildungsmethoden, die digitale Technologien miteinbeziehen, werden von vielen Schülern und Lehrern bereits erwartet.

Moderne Technik fördert Motivation und Lernbereitschaft
Aus repräsentativen Umfragen des deutschen Digitalverbandes Bitkom geht hervor, dass 82 Prozent der 14- bis 19-Jährigen mit digitalen Techniken motivierter sind Neues zu lernen. Aber auch Lehrer sehen große Vorteile durch den Einsatz digitaler Medien im Unterricht und würden diese auch gerne häufiger einsetzen. Fast alle Lehrer (98 Prozent) geben an, dass sie mit Computer und Internet Lehrinhalte um aktuelle Informationen ergänzen können, 96 Prozent sehen durch den Einsatz eine höhere Motivation der Schüler und 89 Prozent sagen, dass sich Inhalte und Zusammenhänge mit Hilfe digitaler Medien besser darstellen lassen. Jeder zweite Lehrer (48 Prozent) gibt an, dass er gerne öfter digitale Medien im Unterricht nutzen würde. Am häufigsten scheitert dies allerdings an fehlenden Geräten (43 Prozent).

Bildungsmaßnahmen für die digitale Generation
In der Schule der Zukunft werden digitale Lernerlebnisse mithilfe moderner Technologien unumgänglich sein. Davon ist auch Mag. Martina Friedl überzeugt, Corporate Citizenship Managerin bei Samsung Electronics Austria: „Zukunftsorientierte Lern- und Lehrkultur ist heute nicht nur auf faktische Wissensvermittlung beschränkt, sondern nutzt zeitgemäße Werkzeuge, die den Geist der Kinder spielerisch anregen und sie auf ihre Zukunft in einer digitalisierten Welt vorbereiten.“

Mit der Initiative „Smart School“ will Samsung Austria, die natürliche Technik-Begeisterung der jüngerer Generationen für Bildungszwecke nutzen und damit den Schulunterricht ins 21. Jahrhundert befördern. Das 2013 gestartete Projekt unterstützt Lehrkräfte und Schulen mit kostenloser Hardware wie Tablets in Klassenstärke, einer elektronischen Tafel mit berührungssensibler Oberfläche sowie der Classroom-Management-Software „Samsung School“. Mithilfe dieser digitalen Grundausstattung in Kombination mit Schulungen und didaktischen Materialien können Lehrer ihren Unterricht individuell aufwerten, flexibel auf die Bedürfnisse ihrer Schüler reagieren und beispielsweise Unterrichtsmaterial spontan adaptieren. Darüber hinaus fördert die schulische Integration von mobilen Endgeräten die Interaktion zwischen Lehrer und Schüler, indem Inhalte in Echtzeit geteilt oder Lernfortschritte unmittelbar und ortsunabhängig überprüft werden können.

Spielend Programmieren lernen
Mit dem Projekt „Mobiles Klassenzimmer - Coding for Kids“ denkt Samsung das smarte Bildungswesen aber noch einen Schritt weiter und lässt die Kleinen noch tiefer in die faszinierende Welt der Computer eintauchen. Im Rahmen kostenloser Workshops begleiten ausgebildete IT-TrainerInnen Volksschulkinder oder Kinder der Sekundarstufe 1 bei ihren ersten Programmierversuchen. Mithilfe der von der TU Graz entwickelten, altersgerechten Programmiersprache „Pocket Code“ können Apps oder Handyspiele entwickelt und sogar Roboter zum Laufen gebracht werden. „Die Kinder sind sehr kreativ und haben sehr genaue Vorstellungen, wie ihr eigenes Handyspiel auszusehen hat“, erzählt Martina Friedl. „Mit 'Coding for Kids' geben wir ihnen die Werkzeuge in die Hand, die sie brauchen, um ihre Ideen zu verwirklichen.“
Bereits im ersten Projektjahr 2016 fanden sich rund 1.200 Kinder im „mobilen Klassenzimmer“ von Samsung ein. „Im Jahr 2017 werden voraussichtlich 1.600 Kinder von den Coding for Kids-Workshops profitieren“, freut sich Martina Friedl. „Das positive Feedback bestätigt uns in unserem Engagement für digitale Bildungsmaßnahmen. Dass die heimische Bildungslandschaft ihren digitalen Anschluss nicht verliert, ist uns ein großes Anliegen. Mit der obligatorischen Verankerung digitaler Grundfertigkeiten in den Lehrplänen einiger Schulen sind wir bereits auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel.“

Weitere Informationen über Samsungs Initiativen im Bereich "Digitale Bildung" finden Sie hier!

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