Wellbeing

Mit wup sind Kinder online sicher unterwegs

Sexting, Cybermobbing, persönliche Daten – nebst vielen Möglichkeiten bringen das Internet und die Sozialen Medien leider auch Risiken mit sich. Deshalb haben viele Eltern ein mulmiges Gefühl, wenn sich ihr Kind das erste Mal an ein Smartphone herantastet. Um ihnen diese Angst zu nehmen, hat Pro Juventute wup entwickelt – eine App, die jungen Smartphone-Usern hilft, sich sicher in der digitalen Welt zu bewegen.

Bewusster Medienkonsum ist Samsung ebenso wichtig wie Pro Juventute. Martin Zust, Head of Corporate Communication: «Das scheinbar grenzenlose Potential heutiger Technologien stellt insbesondere Kinder vor ungeahnte Herausforderungen und verlangt nach neuen Fähigkeiten, um elektronische Medien sicher und kompetent zu nutzen.» Hier kommt wup ins Spiel

Animiertes Erklärvideo à 84 Sekunden. Animiertes Erklärvideo à 84 Sekunden.
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Selbstständig und sicher unterwegs im Netz

wup erkennt mittels einer intelligenten Tastatur, wenn Kinder unangebrachte Inhalte erhalten und versenden möchten. Dazu gehören zum Beispiel Beleidigungen und Anfeindungen, freizügige und sehr persönliche Bilder oder der Besuch von pornografischen Webseiten.

Sobald die Kinder sich in ein mögliches Risiko begeben, schlägt wup ihnen Ratgebertexte und Videos vor, welche mehr Informationen zu den Risiken sowie zum kompetenten Umgang mit digitalen Medien vermitteln. So können die jungen User selbstständig und sicher ihre ersten Online-Erfahrungen sammeln.

Was die Kinder schlussendlich online tun, bleibt aber ihre Privatsache. Die App verbietet nichts und gibt auch keine Informationen an die Eltern weiter. Einschränkungen und Verbote würden die Kinder nur abschrecken, Hinweise hingegen helfen ihnen, ihre Privatsphäre besser zu schützen und Risiken besser einzuschätzen.

Im Gegensatz zu anderen Apps erhalten die Eltern bei wup keinen Bericht über die Mediennutzung der Kinder, da die App darauf setzt, dass die Kinder Eigenverantwortung in der Mediennutzung aufbauen können. Doch die Eltern haben über wup einen eigenen Zugang zu vielen Informationen, Tipps und Wissen, mit welchem sie ihre Kinder bei der Mediennutzung unterstützen können.

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Schutz durch künstliche Intelligenz

Die intelligente Tastatur erkennt in Echtzeit, wenn Kinder schikanierende Nachrichten auf WhatsApp, TikTok, Snapchat und Instagram versenden möchten oder erhalten. Aber auch der Austausch persönlicher Daten wird von wup erkannt. Das Tolle: wup erkennt neben Hochdeutsch auch Schweizerdeutsch inklusive spezifischer Begriffe der Jugendsprache.

Nebst der Tastatur ist der Kern der App eine hochentwickelte Software, welche Nacktheit auf Fotos erkennt. Sobald ein neues Foto auf dem Smartphone gespeichert wird, prüft es die App auf Nacktheit und informiert das Kind über die Konsequenzen beim Teilen eines solchen Fotos. Dabei spielt es keine Rolle, ob es vom Kind selbst gemacht wurde oder ob es von jemand anderem zugeschickt wurde.

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wup auf das Smartphone holen

Um wup nutzen zu können, installiert sowohl ein Elternteil oder eine Bezugsperson als auch das Kind die App auf dem jeweils eigenen Smartphone. Es gibt eine kostenlose Version und eine kostenpflichtige Version der App. Die Basisversion der App ist gratis und verfügt über die intelligente Tastatur, eine Wissensdatenbank und den Kontaktknopf zur Beratung 147 respektive der Elternberatung. Die Premiumversion enthält zudem die Software, welche Nacktfotos, Cybermobbing und den Austausch von persönlichen Daten und den Besuch pornographischer Seiten erkennt.

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Im Gespräch mit Pro Juventute

Um mehr über die App und ihre Anwendung zu erfahren, haben wir mit Sherin Attoun, Projektverantwortliche bei Pro Juventute, gesprochen.

Samsung: Worin sieht Pro Juventute die Dringlichkeit dieser App?

Sherin Attoun: Kinder sind immer früher online und sind somit oftmals mit dem digitalen Angebot überfordert. Wenn sie Nacktbilder erhalten oder Opfer von Cybermobbing werden, wissen sie oft nicht, wie sie reagieren sollen und wo sie sich Hilfe holen können. Aber auch die Eltern kommen im Bereich Medienerziehung an ihre Grenzen. Mit dem niederschwelligen und altersgerechten Angebot der wup-App will Pro Juventute für Kinder und Eltern da sein, aber auch der Gesellschaft die Wichtigkeit des Themas aufzeigen.

Wann und wie schreitet die App bei gefährlichen Inhalten ein?

Im Zentrum steht eine intelligente Tastatur, welche erkennt, wenn die Kinder unangebrachte Inhalte erhalten und versenden möchten. Die App weist die Kinder auf Online-Risiken hin und schlägt ihnen Ratgebertexte und Videos vor, welche in kinderfreundlicher Form mehr Informationen zu den Risiken sowie dem kompetenten Umgang mit digitalen Medien vermitteln. Dadurch wird die Medienkompetenz der Kinder gefördert.

Wie lange muss mein Kind die App installiert haben, bis es den Umgang gelernt hat?

Die Vision ist, dass die Kinder irgendwann die App nicht mehr brauchen und genügend Kompetenzen erlernt haben, um durch die digitale Welt zu navigieren. Wie lange das dauert, wird von Kind zu Kind verschieden sein.


Alle Informationen zur App gibts hier: https://www.projuventute.ch/wup-app

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