Klimaveränderung ist zumindest teilweise auf den Anstieg des Verbrauchs fossiler Kraftstoffe zurückzuführen und die globale Erwärmung, die damit einhergeht, ist ein ernstes Problem, das die gesamte Welt betrifft. Samsung Electronics hat die Realität dieser Krise bestätigt und setzt seine Bemühungen deshalb an mehreren Fronten fort. Dazu gehören die Entwicklung von extrem energieeffizienten Produkten, die Installation von Anlagen mit minimalen Treibhausgasemissionen (GHG) und die Nutzung neuer und erneuerbarer Energien.

Leistung im Kampf gegen den Klimawandel – KPI 2020

Diese Infografik zeigt Samsungs Ziele zur Einsparung von Treibhausgasen/KRW für Samsungs Betriebe und von Samsung geführte Betriebe weltweit. Der Ausgangswert für Treibhausgasemissionen lag bei 3,28 Tonnen CO2e/Millionen KRW für das Jahr 2017 und unser Ziel für 2020 liegt bei 1,55 Tonnen CO2e/Millionen KRW.

Intensitätsbasierte GHG-Emissionen für globale Produktionsstätten

Diese Infografik zeigt die Gesamtreduzierung von Treibhausgasen in der Produktnutzungsphase. Die Gesamtreduzierung von Treibhausgasen in der Produktnutzungsphase von 2008 bis 2017 liegt bei 217 Millionen Tonnen CO2. Das Gesamtreduzierungsziel für 2020, angefangen im Jahr 2008, liegt bei 250 Millionen Tonnen CO2.

Kumulative Reduzierung von Treibhausgasen in der Produktnutzungsphase

Wir sind bestrebt, auf die Krise des Klimawandels zu reagieren.

Der Ausschuss für Treibhausgase setzt sich viermal im Jahr zusammen, um die Agenda für den Kampf gegen den Klimawandel zu errichten und die erzielte Leistung zu überprüfen. Die Teilnehmer tauschen die aktuellsten Daten zum Klimawandel aus, errichten detaillierte Massnahmenpläne und überprüfen ihre Erfolge für das Quartal. Samsung Electronics hat einen systematischen Managementprozess wie nachfolgend dargestellt errichtet, um die Treibhausgasemissionen entlang des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte zu minimieren, inklusive Produktion, Vertrieb und Verwendung.

Strategien und Massnahmenpläne im Kampf gegen den Klimawandel

Ein Symbol für die Reduzierung der GHG-Emissionen in Produktionsstätten

Reduzierung von THG-Emissionen an Produktionsstätten

· Verwendung von F-Gas Reduzierungsanlagen bei der Herstellung von Halbleitern
· Durchführung von Energiereduzierungsprojekten, Steigerung der Energieeffizienz

Ein Symbol für die Erweiterung des Energiemanagements in Produktionsstätten

Erweiterung des Energiemanagements an Produktionsstätten

· Errichtung von Energiemanagementsystemen an allen Produktionsstätten und Aufrechterhaltung von Zertifizierungen (seit 2013)
· Steuerung der Energiekosten und Indikatoren aller Produktionsstätten

Ein Symbol für die GHG-Gasreduktion in der Produktnutzungsphase

Reduzierung von THG im Produktnutzungszyklus

· Entwicklung und Einführung extrem energieeffizienter Produkte

Ein Symbol für das GHG-Emissionsmanagement in anderen Phasen

Kontrolle anderer THG-Emissionen

· Regelung von GHG-Emissionen in der Produktlogistik, bei Geschäftsreisen usw. (seit 2009)

Ein Symbol für die Regelung von Lieferanten

Lieferantenmanagement

· Überwachung der GHG-Emissionen durch Lieferanten (seit 2012)

Wir erweitern unser Emissionsmanagement auf allen Ebenen

Problemlösungen erfordern akkurate Informationen. Um unsere Treibhausgasemissionen präzise messen und steuern zu können, haben wir sie in drei Kategorien unterteilt, die durch das GHG-Protokoll anhand ihrer Nähe zu Geschäft und Betrieb definiert wurden. Die Grundlage für die optimale Regelung von Treibhausgasen ist die Definition der exakten Position der Emissionen auf jeder Ebene. Kategorie 1 nimmt Bezug auf Treibhausgase, die bei der Produktherstellung an den Produktionsstätten von Samsung Electronics entstehen, während Kategorie 2 indirekte Emissionen bezeichnet, die mit den Energieeinkäufen der Produktionsstätten für die Erzeugung von Strom und Dampf in Verbindung stehen. Kategorie 3 gilt für Emissionen ausserhalb der Produktionsstätte, also logistische Aktivitäten, Geschäftsreisen, unsere Lieferkette und die Verwendung unserer Produkte. Wir verwenden diese Analyse für die systematische Regelung aller Emissionen, ob direkt oder indirekt, durch unsere Produktionsstätten, Produktverwendung oder durch unsere Lieferanten.

Diese Infografik zeigt die GHG-Emissionen in den jeweiligen Kategorien. Kategorie 1 bezieht sich auf direkte GHG-Emissionen, Kategorie 2 bezieht sich auf indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw. und Kategorie 3 bezieht sich auf alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktverwendung usw.
Kategorie 1(Direkte GHG-Emissionen) und Kategorie 2(Indirekte Emissionen durch Strom, Dampf usw.)

· Monatliche Analyse der Emissionen der weltweiten Produktionsstätten anhand des GHG-Managementsystems
· Installierte GHG-Zersetzungsanlagen in der Halbleiterverarbeitung, mit einer Zersetzungsrate von 90 % oder höher
· Installierte hocheffiziente Ausrüstung und Umstellung der Innenbeleuchtung auf LED an Standorten weltweit

Ein Panoramafoto der Produktionsstätte von Samsung Electronics.
Kategorie 3(Alle anderen indirekten Emissionen durch Logistik, Lieferanten, Produktverwendung usw.)

– Durchführung von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen zur Verbesserung der Effizienz im Bereich Logistik.
– Entwicklung von Projekten zur Reduzierung von Treibhausgasen durch Unterstützung vor Ort für größere Lieferanten.
– Vermehrte Nutzung von Videokonferenzen und weniger internationale Geschäftsreisen.

Ein Foto eines Logistik-LKWs (Safety Truck von Samsung Electronics)
Reduzierung von GHG
in der Produktnutzungsphase
Reduzierung von GHG Emissionen in der Produktnutzungsphase

* Einheit: Million tCO2
* Umfang der Datenerhebung: 8 Hauptproduktkategorien (Mobiltelefone, Notebooks, Fernseher, Monitore, Kühlschränke, Waschmaschinen, Klimaanlagen und Drucker)
Akkumuliert seit 2009

Wir nutzen fortschrittliche Technologie, um die Energieeffizienz zu steigern

Mit seiner fortschrittlichen Produkttechnologie entwickelt sich Samsung Electronics ständig weiter, denn unser Ziel ist ein umweltbewussteres und zweckmäßigeres Handeln. Um dieses Ziel zu erreichen, veranstaltet Samsung zweimal im Jahr firmenweite Gruppentreffen zur Beratung zum Thema Umweltschutz. Bei diesen Treffen tauscht Samsung Informationen über Anforderungen zum Umweltschutz und die Entwicklung innovativer Technologien mit Umweltschutzexperten aus verschiedenen Geschäftsbereichen aus und erforscht energiesparende Technologien, um Produkte mit einer hohen Energieeffizienz zu entwickeln. 2017 hat Samsung Produkte mit hochgradig energieeffizienten Technologien auf den Markt gebracht, wie beispielsweise Quick Drive für Waschmaschinen und hochgradig energieeffiziente Ventilatoren in Außengeräten von Klimaanlagen, wodurch die Energieeffizienz im Vergleich zu 2008 um durchschnittlich 36 % verbessert wurde. Diese Verbesserungen bezüglich der Energieeffizienz reduzierten den Energieverbrauch der Konsumenten und deren Energiekosten sowie Treibhausgasemissionen.

Diese Infografik zeigt die Energieeffizienz in der Produktnutzungsphase. 2017 wurde der durchschnittliche Energieverbrauch von Produkten im Vergleich zu 2008 um 36 % gesenkt und die Gesamtreduzierung von Treibhausgasemissionen lag bei 217 Millionen Tonnen.
Diese Infografik zeigt die Leistung bezüglich des Energieverbrauchs und die Ziele für Samsung-Standorte weltweit. Samsung hat 2017 30,46 Milliarden KRW an Stromkosten und 28,13 Milliarden KRW an Betriebskosten gespart. Die Einsparungen setzen sich zusammen aus 22 % Strom, 12 % Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK), 18 % Betrieb und Verwaltung, 10 % Druckluft, 12 % Stickstoffgeneratoren, 9 % Wasser, 8 % Dampf, 1 % Gas und 8 % in verschiedenen anderen Kategorien.

Zur Steigerung des Produktionsvolumens wird eine höhere Anzahl von Produktionsstätten benötigt und dementsprechend auch ein höherer Energieverbrauch. Um den Energieverbrauch beim Ausbau unserer Produktionskapazität zu reduzieren, hat Samsung 24 Energiesparstandards für eine effiziente Herstellung eingeführt. Für neue Produktionsstätten wurden unter Berücksichtigung der Art der Anlage energiesparende Technologien entwickelt und zur Verbesserung der Energieeffizienz schon ab frühen Stadien der Prozessplanung angewandt. Dadurch haben wir 2017 trotz einer Produktionssteigerung 58,6 Milliarden KRW an Energie- und Betriebskosten in ausländischen Produktionsstätten gespart.

Diese Infografik zeigt die Leistung bezüglich des Energieverbrauchs und die Ziele für Samsung-Standorte weltweit. Samsung hat 2017 30,46 Milliarden KRW an Stromkosten und 28,13 Milliarden KRW an Betriebskosten gespart. Die Einsparungen setzen sich zusammen aus 22 % Strom, 12 % Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen (HLK), 18 % Betrieb und Verwaltung, 10 % Druckluft, 12 % Stickstoffgeneratoren, 9 % Wasser, 8 % Dampf, 1 % Gas und 8 % in verschiedenen anderen Kategorien.

Bei Samsung bauen wir die Nutzung von erneuerbaren Energien ständig weiter aus.

Samsungs weltweite Produktionsstätten werden die Nutzung erneuerbarer Energien weiter ausbauen, um unsere betrieblichen Treibhausgasemissionen zu senken und um die Umwelt zu schützen. Um dieses Ziel zu erreichen, installieren wir Solarmodule auf freien Flächen wie den Dächern von Parkhäusern und Gebäuden unserer koreanischen Produktionsstätten. Für Gebiete mit ausreichender Infrastruktur für erneuerbare Energien, wie die USA, Europa und China, haben wir uns zum Ziel gesetzt, für unsere Fabriken, Bürogebäude und Betriebsanlagen zu 100 % erneuerbare Energie zu nutzen.

Nutzung erneuerbarer Energien in Standorten weltweit

Durch diese Bemühungen werden wir bis 2020 die Menge erneuerbarer Energie nutzen, die ein durchschnittliches 3,1-GW-Solarkraftwerk produziert.

Nutzung neuer und erneuerbarer Energien

Durch diese Bemühungen werden wir bis 2020 die Menge erneuerbarer Energie nutzen, die ein durchschnittliches 3,1-GW-Solarkraftwerk produziert.

Wir führen Forschungen und Projekte durch, um eine Anpassung an den Klimawandel zu erreichen.

Um als Unternehmen Möglichkeiten zu finden, uns dem Klimawandel anzupassen und diesem gleichzeitig entgegenzuwirken, führen wir seit 2015 eine Gemeinschaftsstudie mit dem Titel „CSR-Maßnahmen zur Anpassung an den Klimawandel“ durch. Gemeinsam mit der Graduiertenschule für Umweltstudien der Seoul National University haben unsere Forscher Untersuchungen in drei Themenbereichen durchgeführt: Zugang zu Trinkwasser, energieeffizientes Wohnen und Aufklärung zum Thema Klimaveränderung.

Im Rahmen des Trinkwasserprojekts installierten wir an 10 Standorten in Vietnam, die Probleme bei der Sicherung einer stabilen Trinkwasserversorgung hatten, semipermanente Trinkwasseranlagen. Somit mussten sich die Bewohner vor Ort keine Sorgen mehr über Zugang zu Trinkwasser machen – einem Element, das auch während der ärgsten Dürre verfügbar sein muss, um das Überleben zu sichern. Zwischenzeitlich wurden unsere Hausrenovierungsprojekte für unterprivilegierte Menschen zu einem Projekt ausgebaut, das wir „Bauprojekt für die Verbesserung der Wohnenergieeffizienz“ nennen. Dieses Projekt bietet Haushalten eine Wohnumgebung, die Energie einspart und bei niedrigen Kosten im Sommer vor Hitze und im Winter vor Kälte isoliert. Eine in 61 Haushalten durchgeführte Studie aus dem Jahr 2017 zeigte, dass der durchschnittliche jährliche Energieverbrauch pro Haushalt und damit auch die Energiekosten für die unterprivilegierten Menschen um die Hälfte gesunken waren. Diese Bemühungen brachten nicht nur wirtschaftliche Vorteile mit sich. Sie führten auch zu einer Senkung der mit Energiegewinnung verbundenen Treibhausgasemissionen um 43 Tonnen CO2e pro Jahr.

Schließlich entwickelten wir fachbezogene Bildungsinhalte zum Klimawandel, die von Lehrern und Schülern über die „Samsung Smart School“-Plattform genutzt werden können. Mit diesen Inhalten haben wir 300 Fachdozenten versorgt und Unterrichtsstunden für 2.200 Kinder an elf Grundschulen angeboten. Durch diese Bemühungen helfen wir unseren zukünftigen Generationen zu verstehen, wie schwerwiegend die Folgen des Klimawandels sind und wie wichtig es ist, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.

Ein Foto eine Trinkwasserbrunnens in der Vorschule in Thai Nguyen, Vietnam
Unsere umweltbewussten Produkte tragen zu einem gesunden Planeten bei
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