Speichererweiterungen für das MacBook

By Stefan Tappert ,  23.06.2017.

Speichererweiterungen für das MacBook

"Die Daten kommen in die Cloud". Genau den Satz habe ich noch vor einem Jahr gesagt, als das neue MacBook vom Elektronikmarkt in meinen Besitz gewechselt ist. Und natürlich war es nicht richtig, allein wenn ich meinen Desktop ansehe – alles voller Daten und der Laptop ist lange nicht mehr so schnell wie am Anfang.

So gelingt die Speichererweiterung

MacBooks lassen nun mal sowohl im Bereich Hardware und Software nicht wirklich viel Eingriffsmöglichkeiten zu. Doch es gibt ja bekanntlich immer einen Weg. Beim Apple-Taschencomputer MacBook konnte man bis dato beispielsweise in einigen Modellen das CD/DVD-Laufwerk ausbauen und dafür eine aktuelle SSD-oder zusätzliche HDD-Festplatte einbauen lassen. Aktuell können zumindest die 13 Zoll-Einstiegsgeräte aufgerüstet werden, denn da sind die SSD nicht verlötet. Man kann also den Speicher herausziehen und mit einem anderen austauschen. Bei 12 Zoll Geräten und Laptops mit Touchbar funktioniert das nicht. Wer sich an den Umbau der 13 Zoll Geräte macht, muss damit rechnen, dass Garantieansprüche verloren gehen.

Es gibt aber noch eine effektivere und verlässliche Methode, den Speicher kostengünstig zu erweitern. Denn eigentlich brauche ich oft nur wenige Gigabyte, um Musiktracks, Fotos oder Dokumente zu speichern oder extern zu archivieren. Eine Möglichkeit der Erweiterung des Speichers ist so klein und unscheinbar, dass sie das Design nicht stört und mit einem geeigneten Adapter im Gerät verschwindet: eine MicroSD-Karte z.B. von Samsung.
So lässt sich die Speicherkapazität des MacBooks mit den Speicherkarten der microSD EVO Plus Serie, ohne einen Schraubenzieher in die Hand zunehmen, ganz einfach um bis zu 256 GB erweitern.

Natürlich geht es auch mit etwas weniger Speicher, etwa mit der Samsung PRO Plus microSD Karte mit bis zu 64GB Speicherkapazität.

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SSD für MacBooks

Eine zweite Alternative der schnellen Speichererweiterung ist die Portable SSD. Warum SSD? Beim Solid State Drive, also SSD, sind beim Transport eventuelle Erschütterungen in der Tasche meist kein Problem. Die HDD-Platte oder auch Festplatte wäre hier nicht so gut geeignet, da sie mechanische Teile hat, die beim eventuellen Herunterfallen eher kaputt gehen können.

Der Vorteil einer SSD für den Mac ist natürlich die größere Menge an Speicher, die im Verhältnis zu einer SD-Karte zur Verfügung stehen. So sind bis zu 2 TB auf Visitenkartengröße abgesichert und verschlüsselt, schnell aufgerüstet. Und ein gefälliger Silbermetallic Look ist auch gegeben.

Tipps für eine dauerhaft erfolgreiche Speichererweiterung

Wenn ich mir mein MacBook mit einer Samsung EVO Plus microSD Karte mit 256 GB oder Portable SSD T3 aufgerüstet habe, muss ich natürlich aufpassen, dass sich nun nicht einfach noch mehr Datenmüll sammelt, der nicht verwaltet wird. Es gibt ein paar Möglichkeiten, die der User schnell umsetzen kann.


1. Speichererweiterung ist das beste Backup – Sowohl auf der Speicherkarte als auch auf der portablen MacBook SSD kann das Backup des Rechners, je nach Datenmenge, gespeichert werden. Damit ist man extern abgesichert, falls der Computer nicht mehr will und kann die Sicherung überall hin mitnehmen. Die zwei Speichererweiterungen passen ja in jedes Handgepäck.


2. MicroSD-Karten sind einfach zu versenden – Wenn ich meine Dateien nicht über das Internet verschicken will, kann ich den winzig kleinen und leichten Datenriesen wunderbar per Post oder Kurier verschicken.


3. Selbst ist der Datenputzdienst – Eine kleine Regel hilft, sich selbst zu organisieren. Bei jedem Einschieben oder Entfernen der Speichererweiterung in das MacBook sollte man sich 5 min „Housecleaning"-Zeit für den Computer einplanen. Währenddessen kann alles was WIRKLICH wichtig ist vorläufig in einen Ordner gelegt werden, alles andere wird archiviert oder fliegt in den Mülleimer. So hat man auf Dauer mit der Speichererweiterung auch Freude. Falls nicht, gibt es nämlich am Ende 10 microSD-Karten, die noch mehr von allem gespeichert haben, was ich mir nie wieder anschaue.


4. Ein Name lässt wiederfinden – Sowohl die Portable SSD T3 als auch die Samsung EVO Plus microSD Karte sollten einen neuen Namen bekommen. Untitled ist kein Name! Wer seine gespeicherten Daten wiederfinden möchte, gibt sich selbst eine Ordnung. Dann machen sogar Suchen und Finden Spaß.

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