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5 Maßnahmen, mit denen sich Samsung am Klimaschutz beteiligt

Das Klima kippt. Prognosen internationaler Klimaforscherinnen und Klimaforscher zufolge könnten bereits ab 2030 die ersten vier Kipppunkte für das Weltklima erreicht werden. Deswegen ist auf allen Ebenen schnelles Handeln gefragt. Samsung setzt mit 5 ambitionierten Maßnahmen eine umfassende Umweltschutzstrategie um.

Der gesamte Geschäftsbereich Samsung Device eXperience plant bis 2030 seine CO2-Emissionen auf Null zu senken.

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CO2-Emissionen auf Netto-Null senken

Das „grüne Herzstück“ der Samsung Strategie ist die Reduktion seiner CO2-Emissionen auf Netto-Null. Ambitioniert? Auf jeden Fall, aber absolut notwendig in Anbetracht der aktuellen Entwicklungen des Weltklimas. Bis 2030 will Samsung somit seinen ersten wichtigen Milestone erreichen: Keine CO2-Emissionen im Bereich Device eXperience. Ein großes Vorhaben, denn immerhin zählen die Produktwelten Consumer Electronics, Mobile eXperience, Visual Display, Digital Appliances, Networks und Health & Medical Equipment zu diesem Bereich. Im zweiten Schritt sollen bis 2050 weitere Segmente wie Memory, System LSI und Foundry folgen.

Innerhalb von fünf Jahren soll der gesamte Strombedarf von Samsung in allen Märkten außerhalb von Korea
mit erneuerbarer Energie gedeckt werden.

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Umstieg auf erneuerbare Energie

Erst, wenn alle an einem Strang ziehen, kann wirklich etwas bewegt werden. Grund genug, dass sich Samsung der internationalen Initiative RE100 angeschlossen hat, die sich gemeinsam mit anderen internationalen Unternehmen für den Einsatz von 100 Prozent erneuerbare Energien einsetzen. Samsung hat sich damit zum Ziel gesetzt, seinen Strombedarf in allen Märkten außerhalb Koreas innerhalb der nächsten fünf Jahren mit erneuerbarer Energie zu decken.

Samsung investiert in Technologien zur Reduktion von CO2-Emissionen, zur CO2-Abscheidung und -Nutzung.

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Entwicklung umweltschonender Technologien

Ein richtiger Wandel ist nur mit neuen Technologien möglich, die es teilweise noch gar nicht gibt. Grund genug für den Innovationstreiber Samsung einen großen Teil seiner Umweltschutzmaßnahmen in die Forschung zu investieren. Innerhalb des Samsung Advanced Institute of Technology (SAIT) wurde zum Beispiel das Carbon Capture Research Institute gegründet – das erste seiner Art im Bereich der Halbleiterindustrie.

Wie kann Kohlenstoffdioxid gespeichert und als wertvolle Ressource umgewandelt und genutzt werden? Mit Fragen dieser Art zur CO2-Abscheidung und -Nutzung beschäftigt sich das Carbon Capture Research Institute. Die Ergebnisse und daraus resultierende Lösungen sollen bis 2030 zunächst in den Halbleiterproduktionslinien und danach in anderen Teilen des Unternehmens implementiert werden.

50 Prozent des Kunststoffs, das in Samsung Produkten verarbeitet wird, soll bis 2030 aus recyceltem Granulat produziert werden.

Galaxy Z Fold4 – zum Schutz unserer Meere in alten Gewässern fischen
Das Galaxy Z Fold4 wurde aus recyceltem Kunststoff hergestellt, genauer gesagt aus ausrangierten Fischernetzen. Dieses Erfolgsmodell soll schon bald auf weitere Produkte ausgeweitet werden.
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Ressourcenschonende Praktiken

Sparen, schonen, wiederverwenden – unter diesem Blickwinkel überdenkt Samsung seine Produktionsweisen und beleuchtet unter dem Motto der Kreislaufwirtschaft Produkte vom Zeitpunkt der Herstellung bis zur Entsorgung.

Wo können Ressourcen geschont und eingespart werden? Welchen Beitrag können wir zu einer umweltschonenden Entsorgung von Handy, Kühlschrank und Co. leisten und welche Produktkomponenten können möglicherweise wiederverwertet werden?

Für neue Lösungen überprüft Samsung alle Stationen eines Produktlebenszyklus – von der Rohstoffbeschaffung bis zum Recycling und Entsorgung. Eigens dafür wurde ein Labor für Kreislaufwirtschaft errichtet, das Materialrecyclingtechnologien und Verfahren zur Gewinnung von Ressourcen aus Abfällen erforscht. Denn bis 2030 will das Unternehmen nicht nur ein System entwickeln, um Mineralien aus gesammelten Altbatterien zu recyceln. 50 Prozent des Kunststoffs, das in Samsung Produkten verarbeitet wird, soll bis dahin aus recyceltem Granulat gewonnen werden.

Durch neue Wasseraufbereitungsanlagen wird gebrauchtes Wasser wiederverwendet.

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Wasser sparen und Schadstoffe behandeln

Ohne Wasser kein Leben. Ein wohlüberlegter Umgang mit der Ressource Wasser bestimmt deswegen einen weiteren wichtigen Punkt der Samsung Umweltschutzstrategie. Hier setzt das Unternehmen vor allem auf die Wiederverwendung von bereits gebrauchtem Wasser durch den Ausbau von Wasseraufbereitungsanlagen. Zusätzlich trifft Samsung konkrete Maßnahmen zur Wiederherstellung der Wasserqualität, allen voran durch die Renaturierung von Flüssen.

Und was passiert mit den Schadstoffen, die bei der Halbleiterproduktion in Luft und Wasser entstehen? Samsung bearbeitet und eliminiert diese, bevor sie überhaupt ausgestoßen werden können. Das Ziel: Bis 2040 sollen nahezu keine Auswirkungen auf die Umwelt mehr feststellbar sein.


Accountability: Und wer schaut Samsung auf die Finger?
Diesen Job kann und sollte das Unternehmen natürlich nicht selbst übernehmen. Die Entwicklungen im Bereich CO2-Emissionen werden daher von einem Ausschuss unabhängiger Expertinnen und Experten geprüft. Zusätzlich richtet Samsung einen Sustainability Council unter Vorsitz des Samsung Electronics CEOs und ein Sustainability Committee ein, das sich aus externen Direktorinnen und Direktoren zusammensetzt. Gemeinsam überwachen sie die Umsetzung der Samsung Umweltschutzstrategie und die Einhaltung der deklarierten Ziele.

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