Local Roamance: Zeig anderen die Schönheit deiner Stadt!

Du musst nicht weit reisen, um schöne Orte zu entdecken – sie sind vor der eigenen Haustür! Jeden Tag verliebst du dich neu in Plätze direkt um die Ecke und findest Details, die du gerne mit anderen teilst. Wir nennen das Local Roamance – und zeigen dir ein paar grundlegende Tipps zum Fotografieren und Filmen mit dem Smartphone, damit du die Liebe zu deiner Stadt noch besser festhalten kannst.

Local Roamance: Zeig anderen die Schönheit deiner Stadt – aus deiner Sicht!

Reisefotos von tollen Städten machen, in denen andere zuhause sind? Das ist fraglos ein schönes Hobby – aber warum nur in der Fremde und im Urlaub? Auch im Alltag warten kleine Kicks vor der eigenen Haustür, Mikroadventures beim Erkunden der eigenen Stadt. Und da das Smartphone sowieso immer in der Tasche ist, entgeht dir kein Motiv mehr. Auch wenn die Handykamera keinen professionellen Spiegelreflexapparat ersetzt, stehen moderne Smartphones wie das Galaxy S9 I S9+ deren Möglichkeiten, Motive individuell festzuhalten, in kaum etwas nach. Dazu sind nur ein paar kleine Handgriffe nötig – und ein bisschen Abenteuerlust!

 

Nahaufnahmen und Live-Fokus: Ein Auge fürs Detail

Schon wieder ein historisches Gebäude oder eine bunte Promenade fotografieren? Das macht doch jeder! Zeig den anderen, dass du deine Stadt besser kennst und ein Auge für verborgene Besonderheiten hast. Denn du bist jeden Tag hier, während andere nur flüchtig vorbeigehen und Sehenswürdigkeiten von ihrer Liste abhaken. Du gehst näher ran, entdeckst die Details oder besondere Bildkompositionen, die für andere nicht sofort ersichtlich sind.

Foto: @immerdieanderen

 

Zum Beispiel mit dem Live-Fokus des Samsung Galaxy S9+. Mit dieser Funktion kannst du in einer einzigen Aufnahme das Motiv im Vordergrund und den Hintergrund separat festhalten und so einen verstärkten Fokus auf das eigentliche Motiv setzen. Dazu wischst du nach dem Öffnen der Kamera einmal nach rechts, um die Funktion im Menü am oberen Bildschirmrand zu aktivieren. Für ein ideales Ergebnis solltest du ein bis zwei Meter vom Objekt entfernt sein. Dann fokussierst du das Objekt und wartest, bis eine gelbe Markierung erscheint – der Live-Fokus ist einsatzbereit.

Wichtig ist die Bildkomposition: „Damit der Live-Fokus einsetzbar ist, achte darauf, dass nicht zu viele Strukturen im Bild zu sehen sind“, sagt Samsung Snapshooterin @immerdieanderen. Falls es mal hakt, kannst du dich ein paar Zentimeter hin und her bewegen oder die Perspektive verändern. Am unteren Bildschirmrand erscheint außerdem ein Regler, mit dem du die Hintergrundunschärfe manuell justieren kannst. Mit ein bisschen Übung kommt das ideale Ergebnis direkt bei der Aufnahme heraus, sonst kannst du es aber auch in der Galerie verändern und als neues Bild abspeichern.

Tierhaare im Trockner entfernen

 

Für Selfies oder Aufnahmen mit Menschen im Mittelpunkt bietet sich der Bokeh-Effekt an: Der Hintergrund wird so unscharf gestellt, dass die Person im Vordergrund klar im Fokus steht und sich vom Rest des Bildes abhebt. Selbst Lichtquellen im Hintergrund können mit diversen Effekten bearbeitet und hervorgehoben werden, um das Bild noch stimmiger zu machen. Dazu kann die Hintergrundunschärfe nicht nur während der Aufnahme, sondern auch nachträglich bearbeitet werden. Für Touristen ist das eher ungeeignet, weil ihre Sehenswürdigkeit im Hintergrund unscharf wird. Aber du weißt ja sowieso, welche Stadtkulisse am besten zu deinen Selfies oder Porträts passt. 

Nahaufnahmen und Live-Fokus

Lowlight: Die Stadt in einem anderen Licht sehen

Während Touristen die Stadt tagsüber erkunden, hast du meist andere Sachen zu tun. Deine Zeit schlägt am Abend oder am Morgen, wenn die Sonne dich langsam begrüßt oder verabschiedet. „Die beste Zeit für Lowlight-Aufnahmen ist die Golden Hour kurz nach Sonnenaufgang und kurz vor Sonnenuntergang bzw. die Blue Hour kurz vor Sonnenaufgang und kurz nach Sonnenuntergang. Das Licht ist zu dieser Zeit ganz besonders, weicher und schafft in den Bildern eine ganz besondere Stimmung und Atmosphäre“, verrät Samsung Snapshooter @herr_pola_roid . Wenn du diese Zeit nutzt, kannst du vielfotografierten Szenerien einen neuen Look verpassen. Mit der variablen Blende des Galaxy S9 I S9+ entscheidest du ganz genau, wie schwächeres Licht deine Aufnahmen zu wahren Lowlight-Leckerbissen macht.

Foto: @herr_pola_roid

 

„Für den Anfang empfehle ich die Autofunktion der Kamera, um ein Gespür für die Arbeit unter erschwerten Lichtbedingungen zu bekommen. Später kann man sich langsam an die Einstellungen wie Blende und Belichtungszeit herantasten,“ rät @herr_pola_roid. Wichtig ist dabei der richtige Ort, um die Besonderheiten des Lichtes auszunutzen. Halte Ausschau nach Objekten, die Schatten werfen, oder Wasser und Glas, in denen sich Sonnenlicht besonders gut spiegelt. Geduld und ein Stativ zahlen sich aus, um das perfekte Bild zu schießen.

Foto: @herr_pola_roid

 

Nach einer kurzen Eingewöhnung und Einstellungsexperimenten geht es richtig los: Der Pro-Modus erweitert die Aufnahmemöglichkeiten enorm. Er ist in der Menüleiste am oberen Bildschirmrand zu finden oder wird alternativ durch zweimaliges Wischen nach rechts aktiviert. Ab sofort siehst du zwei Reihen mit Icons. Drückst auf das zweite – die Verschlusszeit – erscheint ein Schieberegler und links daneben das Symbol F2.4, das für die Blende steht. Durch Klicken wechselt die Kamera auf F1.5, was die Szenerie deutlich heller macht. Der Schieberegler ist auch wichtig für Funktionen wie ISO, Weißabgleich und Kontrast, die jeweils in der oberen Icon-Reihe auswählbar sind. Generell gilt: Je mehr nach rechts geschoben wird, desto heller wird die Aufnahme. Geübte Pros sind mit den richtigen Einstellungen gar nicht mehr auf die Golden oder Blue Hour angewiesen, um gekonnte Lowlight-Fotos zu kreieren.

Lowlight und Blende

 

Den Moment besonders festhalten: Super Slow Mo

Slow-Motion, also Videos in Zeitlupe, machen aus jeder noch so banalen Situation etwas Besonderes, denn sehr schnelle oder nicht erkennbare Bewegungen werden sichtbar. Hochgeschwindigkeitskameras, die hunderte Bilder pro Sekunde aufnehmen, waren bisher immer sehr teuer und die Produktion der Videos aufwändig. Dank des Super Slow-Mo-Modus des Galaxy S9+ kann jetzt jeder atemberaubende Momente einfangen. Durch den Super Speed Sensor nimmt die Kamera 960 Bilder pro Sekunde auf und streckt eine gerade mal 0,2 Sekunden lange Aufnahme auf sechs Sekunden. Daraus ergeben sich völlig neue Möglichkeiten: „Kleine Dinge wie der Flügelschlag eines Insekts oder ein Tropfen, der die asseroberfläche durchbricht, können mit Super-Slow-Motion zu einem coolen Effekt führen“, erzählt Samsung Snapshooter @konaction.

 

Super Slow Mo lässt sich im Kameramenü des Galaxy S9+ durch ein Wischen nach links oder die direkte Auswahl in der oberen Menüleiste aktivieren. Hast du ein gutes Ereignis und den richtigen Bildausschnitt gefunden, nimmst du am besten ein Stativ zur Hand. Ist die Kamera nicht stabil genug, erinnert eine Benachrichtigung auf dem Bildschirm daran, das Telefon besonders ruhig zu halten. „Ebenso hilfreich ist es, das bestmögliche Licht zu nutzen und auf Kunstlicht komplett zu verzichten, da es in der schnellen Abfolge der Frames in der Zeitlupe zu einem störenden Flackern beim Abspielen des Videos kommen kann“, rät @konaction.

 

Vor der Aufnahme kannst du noch auswählen, ob der Slow-Mo-Moment automatisch oder manuell eingefangen werden soll. Im Automatikmodus erscheint ein gelbes Auslösequadrat, das in Größe und Position justierbar ist. Sobald im Quadrat Bewegung erkannt wird, wird Super Slow Mo ausgelöst. Im manuellen Modus bestimmst du den Zeitpunkt der Aufnahme. „Den manuellen Modus setze ich ein, wenn es verschiedene bewegliche Objekte im Bild gibt oder wenn ich eine relativ vorhersehbare Bewegung filme, die ich mit dem richtigen Timing zuverlässiger erwische als im Automatikmodus“, sagt @konaction. 

Bewegung in Super Slow Mo

 

Extrem hilfreich sind die zahlreichen und sehr intuitiven Bearbeitungsmöglichkeiten nach der Aufnahme. Segmente, die in 960 Bildern pro Sekunde aufgenommen sind, werden gesondert in der Videospur dargestellt und ermöglichen ein blitzschnelles Zuschneiden direkt auf dem Smartphone. Aber bevor du begeistert dein Zeitlupen-Meisterwerk mit anderen teilst, kannst du das Video mit ein bisschen Nachbearbeitung noch spektakulärer machen: Als Gif kannst du die Endlosschleife bestimmen: vorwärts, rückwärts oder vor und zurück. Ein Video kann mit Musik aus der eigenen Playlist hinterlegt werden, bevor es an Freunde geht.

 

Local Roamance als neuer Trend – allein oder in der Gruppe

 

Mit diesen Tipps hast du alles im Gepäck, um ein Local Roamer zu werden. Jetzt kannst du losziehen, um die Stadt zu erkunden und deine Eindrücke und Entdeckungen in schönen Aufnahmen festzuhalten! Übrigens: Zusammen macht es noch mehr Spaß, um wirklich kein Detail zu verpassen! Wir haben das vor Kurzem ausprobiert: Zusammen mit den Samsung Snapshootern und einem Haufen Hobbyfotografen haben wir München, Berlin und Hamburg erkundet:

Deutschland im Sommer der #LocalRoamance

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Samsung Galaxy S9 / S9+

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