Ich bin dann mal mit dem Handy shoppen

By Stefan Tappert, 09.09.2015.

SamsungPay: Einfach bezahlen mit dem Smartphone

Seit Monaten wird es heiß diskutiert und seit Monaten warten Verbraucher darauf, dass mobiles Bezahlen wirklich einfach, sicher und ohne große Technik-Kenntnisse funktioniert. Und zwar auch dann, wenn ich nicht in Berlin, Frankfurt oder Hamburg wohne und nur mal eben schnell ein Ersatz-Ladekabel kaufen möchte.

Wenn man dann kein oder nicht genügend Bargeld zur Hand hat, denken sich viele von uns "Oh Mann … wenn ich den Kram jetzt einfach so mit dem Handy zahlen könnte – das wär toll!"

Mobiles Bezahlen sollte keine Raketentechnik sein

"Halt" werden spätestens jetzt die Nerds und Technik-Begeisterten rufen "Das gibt's doch schon laaaange!" Ach ja? Auch so, dass ich ohne viel Verständnis und Hilfsmittel beim Supermarkt um die Ecke bezahlen kann? Eher nicht! Wenn ich nicht weiß, ob mein Handy NFC-tauglich ist oder auf Beacons reagiert, bin ich im Feldversuch schon mal aufgeschmissen. Selbst wenn mein Supermarkt diese Technik anbieten würde. Was er nicht tut. Die meisten Läden sind doch schon stolz, dass sie inzwischen Kreditkarten über das gleiche Terminal abrechnen können, wie EC-Karten. Und selbst wenn ein Händler begeistert genug ist, mit PayPal oder GooglePay einen Vertrag abzuschließen und das Gerät zum Abrechnen im Laden hat, bin ich aufgeschmissen, wenn ich kein PayPal oder Google-Konto habe.

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Die reale Welt ist eben nicht das Internet

Was im Internet für uns inzwischen Alltag ist und keine größeren Herausforderungen darstellt, scheitert in der echten Welt oft an den Grundvoraussetzungen. Im Netz suche ich mir den Anbieter, der meine bevorzugte Zahlungsart akzeptiert und dort macht es mir auch nichts aus, wenn ich ein oder zwei Klicks extra machen muss. Wenn ich beim Surfen zu Hause ein bestimmtes Produkte entdecke, der Anbieter aber meine Zahlungsart nicht akzeptiert, ist es nicht weiter schlimm, wenn ich eben ein paar Minuten woanders danach suchen muss. All das wird beim Einkaufen im Laden oder beim Bummeln und Shoppen kompliziert bis ärgerlich. Ich will eben nicht von Geschäft zu Geschäft laufen, bis jemand mein "virtuelles Geld" haben möchte oder das System des Anbieters zufällig mit meinem übereinstimmt.

Drei Anbieter und vier Systeme sind einfach zu viel

Gespannt können wir Verbraucher deswegen auf Samsung Pay sein, denn das orientiert sich nicht nur daran, was cool oder originell wäre, sondern baut auf bestehende Systeme. Systeme, die Ladenbesitzer JETZT schon verwenden und für die eben kein neues Gerät oder eine Umrüstung nötig wäre. Im Samsung Galaxy S6 und S6 edge ist die Software schon mit drin und die eigenen Kreditkarten sind recht schnell auf dem Handy installiert. Über die Magnet-Sicherheits-Technik kann das Samsung nun ohne Auf-, Um- oder Sonstwie-Rüstung mit dem Karten-Lesegerät kommunizieren und jeder mit Kreditkarte kann seine Artikel mit dem Handy bezahlen … selbst wenn er keine Ahnung hat, ob das über NFC oder MST (Magnetic Secure Transmission) oder WWW geht. Das Mobiltelefon wählt die richtige Technik von alleine aus. Und sicher ist das System auch noch, denn der User identifiziert sich nicht nur mit dem eigenen Fingerabdruck, sondern bekommt für jede Transaktion eine eigene Pin, die nur einmal benutzt werden kann. Auf deutschen Shopping Meilen wird Samsung Pay voraussichtlich ab 2016 genutzt werden können.

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