Die andere Welt mit der Gear VR

By Stefan Tappert, 05.12.2016.

Die andere Welt mit der Gear VR

Wenn ich andere Sachen ausprobieren kann, bin ich gespannt. Denn jetzt passiert etwas, mit dem ich nicht rechne. Und so habe ich heute Nachmittag mal meine Gear VR aufgesetzt und bin damit in einer Zeitmaschine gelandet. Nein, das waren keine 200 Jahre vor und zurück wie bei "Outlander", das waren gerade einmal 5 Monate zurück, die meine Reise dauern sollte. Zum 2.7.2016 irgendwann gegen 22.45 Uhr muss es gewesen sein. An diesem Moment hatte ich mal wieder meine Gear 360 in den Himmel gestreckt, in Bordeaux, bei der Fußball-EM, nach dem letzten Elfmeter und dem Sieg gegen Italien.

360 Grad-Momente für die Ewigkeit

Die Gänsehaut ist wieder da. Und jetzt, wo ich mein Galaxy S7 wieder in meine Gear VR reingeklickt habe und dieses Stadion wieder sehe, geht mein Puls auch sofort wieder hoch.

Es ist so echt, es ist wieder so real – es ist einfach 360 Grad pure Fußballfreude, die ich mir in den Winter herüber gerettet habe. Das Schönste daran ist, kein Ordner hatte irgendein Problem, die kleine Kamera durchzulassen. Die wollten eher noch wissen, wie das denn funktioniere. Da hab ich mein Smartphone herausgeholt, die Gear 360 auch angeschaltet und mit einem Klick auf die Gear 360 App konnte man schon alles sehen. Zum Speichern der Bilder mussten die Daten nur wieder drahtlos im Handy gespeichert werden und fertig – schon ist das sogenannte 360 Grad Stitching erledigt und die Bilder oder Videos sind sowas von 360 Grad.

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Das 360 Grad Ecosystem

Es gibt ja mittlerweile viele 360 Grad-Kameras auf dem Markt. Und es gibt auch viele Fans von 360 Grad Bildern. Das große ABER ist die Darstellung danach. Denn entweder muss ich die Bilder und Videos aufwendig nachbearbeiten und dazu noch eine 360 Grad Kamera kaufen oder ich schaue es mir als Post bei Facebook und Co. an und verliere den schönen Raumeffekt.

Das kann ich mit meiner Trilogie aus Smartphone S7, Kamera Gear 360 und Gear VR alles ganz einfach und aufeinander abgestimmt lösen. Das Smartphone passt in die Brille, die Kamera zum Telefon. Die Brille hat nur 2 Steuertasten rechts, die Kamera nur 2 Knöpfe zum Einschalten und Aufnehmen sowie im anderen Modus zur Menüführung. Was will ich auch mehr als Verbraucher? Nichts mehr, ich will anwenden und staunen und kein stundenlanges Studium von Bedienungsanleitungen.

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Die 360 Grad Schätze im weiten Rund

Als normaler Anwender darf ich aber auch erstmal schauen, was andere so gezaubert haben. Denn wenn ich das Galaxy S7 in die Gear VR einklicke und aufsetze, komme ich erst einmal in einen großen Raum, der wie eine überdimensionale Skiblockhütte und danach wie ein Saal in einem Palast aussieht. Vor mir schwebt ein Menü, dass ich aber noch gar nicht beachte, denn erstmal drehe ich meinen Kopf in alle Richtungen und schau mich um. Das ist schon beeindruckend genug. Erst jetzt kommt mir wieder in den Sinn, dass ich ja ein paar schöne 360 Grad Filme schauen möchte. Ein Klick in Höhe der Schläfe und schon schlägt mir mein Menü vor, doch mal mit Schildkröten und Haien zu tauchen, auf einer Slackline zu balancieren oder ein neues privates Konzert einer Band anzuschauen. Immer mitten dabei, denn um mich herum spielt ja schließlich die Musik.

Das ist schon mehr als ein "Wow", was mir da durch den Kopf schießt. Aber zum Abschluss möchte ich trotzdem nochmal ins Stadionrund nach Bordeaux. Denn das größte Wow hat mir meine kleine Kamera gezaubert. Irgendwann, am 2.7.2016. Ein unvergesslicher Moment. Deutschland:Italien (6) 1:1 (5). Und ich kann mein Glücksgefühl immer wiederholen. 360 Grad.

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