Eine Uhr macht Geschichte

By Samsung, 14.11.2016.

Eine antike Taschenuhr liegt neben einer Gear S3 classic

Tick-tack war gestern: Die Uhren von heute können längst mehr, als nur die Zeit anzuzeigen. Aber wie wurde eigentlich aus der Sonnenuhr die Smartwatch? Begeben wir uns auf eine faszinierende Reise durch die Zeit.

Elementare Anfänge

Die Geschichte der Zeitmessung reicht weiter zurück, als man zunächst glauben mag: Mehr als 5000 Jahre, um genau zu sein. Bereits zu diesem Zeitpunkt nutzten die Sumerer, Ägypter und Chinesen die Elemente und teilten mit Sonnenlicht, Feuer und Wasser ihre Tage in regelmäßige Abschnitte ein. Später wurden auch die Sterne zu Rate gezogen: Im europäischen und arabischen Raum dienten sie vom 11. bis ins 17. Jahrhundert als Kalender und Navigationswerkzeug – quasi eine primitive Art des GPS.

Mönche, Mechanik und Mobilität

Die ersten Uhrmacher waren Mönche. Sie stellten im 13. Jahrhundert die ersten mechanischen Exemplare her und trieben die Entwicklung der Uhr so entscheidend voran. Leider war ihre Erfindung zu diesem Zeitpunkt noch relativ unhandlich: In Klöster und Kirchtürme eingebaut, bewegten sich diese Uhren nicht vom Fleck. Innerhalb der nächsten 300 Jahre sollte sich das aber ändern. Im 16. Jahrhundert entwickelte ein Engländer die erste Taschenuhr, mit der die Zeitmessung endlich kompakt und mobil wurde. Schon damals galten besonders kunstvoll gearbeitete Taschenuhren als Symbole für Status und Stil und waren ein unverzichtbares Accessoire für jeden Gentleman. Außerdem erleichterten die neuen mobilen Uhren vielen Abenteurern und Entdeckern das Leben, weil sie sich nun nicht mehr auf den Himmel und seine Launen verlassen mussten.

Von der Tasche an die Hand

Die Armbanduhr, wie wir sie heute kennen, ist eine relativ junge Erfindung. Erst um 1900 wurde sie entwickelt – und das aus rein praktischen Gründen. Ähnlich wie uns heutzutage das Graben nach dem Smartphone in den Untiefen unserer Taschen nervt, war ein französischer Pilot die Suche nach der Taschenuhr unter seiner Uniform leid. Also bat er einen befreundeten Uhrmacher, sein Problem zu lösen: Die erste Armbanduhr war geboren.

Die digitale Revolution

Der nächste Meilenstein in der Geschichte der Uhr ließ eine ganze Weile auf sich warten. Erst in den siebziger Jahren kamen Quarz-Armbanduhren mit LCD-Anzeige auf den Markt. Schnell versuchten die Hersteller, immer mehr Funktionen in die kleinen Geräte zu packen: Taschenrechner, Datenbanken und Pulsmesser. Der Nachteil war offensichtlich, denn diese ersten „Smartwatches" waren klobig, unförmig und mussten umständlich mit zahllosen kleinen Tasten bedient werden. Erst das neue Millennium brachte echte Fortschritte in der Smartwatch-Entwicklung mit sich. Samsung etablierte sich 2013 mit dem ersten Gear-Modell auf dem Markt.

Eine digitale Uhr mit LCD-Anzeige und eingebautem Taschenrechner

Hallo Zukunft – hallo Gear S3

Drei Jahre später schließt sich der Kreis: Die Smartwatch ist endlich wieder rund. Neben der ursprünglichen Form der Uhr nimmt die Gear S3 dank Always-On-Display auch das traditionelle Aussehen wieder an. Dabei wird sie durch ein klassisches Uhrenelement gesteuert: die Lünette, die durch einfaches Drehen die schnelle und intuitive Auswahl von Funktionen erlaubt. Die zwei unterschiedlichen Designs der Gear S3 sollten dabei sowohl die Herzen moderner Gentlemen als auch die der Entdecker von heute höherschlagen lassen: Die Gear S3 classic setzt auf zeitlose Eleganz, während die Gear S3 frontier durch ihre robuste Fliegeruhren-Optik überzeugt. Unter ihren anpassbaren Zifferblättern steckt stilvoll verpackt alles, was man drei Jahrzehnte zuvor erfolglos versucht hatte, in einer Uhr zu vereinen – und mehr: Neben Kalender, GPS und Fitness-Tracker sowie MP3-Player finden in der Gear S3 auch Höhen- sowie Luftdrucksensoren ihren Platz, was dem Abenteurer von heute seine Expeditionen entscheidend erleichtern dürfte.

Unterwegs entpuppt sich die Gear S3 dabei nicht nur als praktischer, sondern auch als äußerst widerstandsfähiger Begleiter: Ihr Edelstahlgehäuse ist nach IP68* gegen Wasser und Staub geschützt. Und ähnlich wie die Uhr des Piloten nicht mehr unter der Jacke hervorgekramt werden musste, kann heute das Smartphone getrost in der Tasche stecken bleiben: Ist die Gear S3 via Bluetooth mit ihm verbunden, können sogar Anrufe entgegengenommen und Nachrichten empfangen werden, ganz freihändig und unkompliziert. Wir sind an dieser Stelle am Ende unserer Zeitreise – bis jetzt. Die Zukunft der Zeitmessung mit der Gear S3 sieht in jedem Fall so vielversprechend wie vielseitig aus.

Eine Gear S3 frontier am Handgelenk eines Mannes

Wie entsteht eigentlich eine Gear S3? Dieses Video zeigt, wie das klassische Design der Gear S3 mit großer Präzision und viel Sorgfalt umgesetzt wird – von der ersten Skizze bis zur fertigen Smartwatch.

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* Schutz bei dauerhaftem Untertauchen bei 1,5 m Wassertiefe für 30 Minuten und ausschließlich in klarem Wasser. Kein Schutz bei Salzwasser und anderen Flüssigkeiten, insbesondere Seifenlauge, Alkohol und/oder erhitzter Flüssigkeit.

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