Internet der Dinge: So kompliziert ist das alles nicht!

By Julian Frigger, 02.09.2015.

 In Sync with Life - Das Motto von Samsung auf der IFA

In den letzten Jahren hat sich Internet rasant weiterentwickelt. Zu Beginn hatte grob einer in der Familie in irgendeiner Ecke eine kleine graue Kiste stehen, mit der man in “dieses Internet” schauen konnte. Die Nutzungsszenarien waren damals noch sehr eingeschränkt. E-Mails schreiben, News lesen oder später dann auch mal in Chatrooms bewegen. Wenn man sich heute mal in der Familie oder der näheren Umgebung umschaut und mit offenen Augen durch die Welt geht, wird man feststellen: Jeder greift zig mal am Tag auf das Internet zu. Auch indirekt bringt das Internet enorme Vorteile. Daten können über die ganze Welt in Echtzeit ausgetauscht werden und es gibt heute kaum ein Geschäftsmodell, das ohne Internet noch funktionieren würde.

Wohin geht die Reise im Internet of Things?

Ja, genau! Wohin geht die Reise eigentlich? Eine gute Frage, zu der es eigentlich nur eine Antwort gibt: Die Reise geht hin zu einer noch größeren Vernetzung. Kosten für Hardware werden weiter sinken, Hardware an sich wird noch kleiner, als sie heute schon ist und im Endeffekt wird weiterhin in unserem Alltag ohne Internet so gut wie nichts funktionieren. Durch die genannte Miniaturisierung der Hardware wird das Internet in Gegenstände Einzug halten, bei denen es heute noch nicht vorstellbar wäre. Genau wie vor mehreren Jahren noch nicht vorstellbar war, was wir mit einem 14,4 x 7,1 x 0,7 cm kleinen und 136g leichten Gerät – nämlich dem Smartphone - heute alles anstellen können. Im Klartext: Bald werden auch Steckdosen, Türen, Tische, Fenster, Bodenbeläge und Kleidung mit dem Internet kommunizieren. Die riesigen Mengen von Daten, die über die Sensoren in den Gegenständen gesammelt werden, können dann in einen Zusammenhang gebracht werden. Die Software versteht so relativ schnell Gesamtzusammenhänge und kann unser alltägliches Leben einfacher und effizienter machen.

Was ist "The Internet of Things" – Kinder erklären keine Änderung vornehmen

Zum Thema Internet of Things bzw. Internet der Dinge haben wir uns auch mit ein paar Kindern unterhalten. Überraschend für uns: Sie haben das Thema schnell begriffen und erklären uns jetzt im folgenden kurzen Video die Definition und das, was jeder zum Thema Internet of Things wissen sollte.

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"Aber ich will das alles gar nicht!"

Genau diesen Satz hat man in den letzten Jahren während der rasanten Entwicklung des Internets sehr häufig gehört. Einstige Smartphone-Verweigerer wurden fast schon zu Smartphone-Suchtis. Leute, die oft sagten "Ich leihe meine Videos in der Videothek, das ist viel besser!" klicken sich heute hoch und runter durch Netflix und alle die sagten "ich kaufe mein Buch noch im Handel, so wie sich das gehört!" sehen heute eine Buchhandlung höchstens noch von außen und gehen eigentlich nicht mehr ohne E-Reader vor die Tür. Mehrfach konnte ich das in meiner näheren Umgebung beobachten. Und warum? Weil sich über die Jahre Szenarien entwickelt haben, die für die potenziellen Nutzer einleuchtend waren.

Alles nur der Anfang!

All das Großartige, was in den letzten Jahren geschehen ist, war allerdings nur der Anfang im Internet der Dinge. Nicht etwa der Anfang vom Ende, sondern der Anfang der Vernetzung. Für eine Weiterentwicklung, die uns auch wirklich hilft, müssen jedoch noch einige Steine aus dem Weg geräumt werden. Objekte und Hersteller müssen offene Ökosysteme schaffen, die untereinander Daten austauschen können. Es bedarf Szenarien, die lückenlos funktionieren, sowie eine Offenheit bei der Gesellschaft, neue Dinge auszuprobieren. Zudem sollte ein sicherer, freier Informations- und Gedankenaustausch stattfinden können, ohne dabei in irgendeiner Weise ausspioniert zu werden.

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