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Fünf Dokumentationen,
die echte Publikumshits sind

Eindrucksvoll, herzzerreißend und erstaunlich – manchmal ist das echte Leben faszinierender als jedes Filmskript.

Eine Familie, die sich „Homecoming: A Film by Beyoncé“ auf ihrem „Samsung QLED TV“ ansieht. Eine Familie, die sich „Homecoming: A Film by Beyoncé“ auf ihrem „Samsung QLED TV“ ansieht.

Über das letzte Jahrzehnt hinweg sind Dokumentationen zu einer zeitgenössischen Kunstform geworden. Wer das Netflix-Angebot an Dokus durchstöbert, wird feststellen, dass die Filmemacher hochrelevante Themen behandeln, während sie neue Erzähltechniken erkunden und echte Filmerlebnisse von charakteristischer Atmosphäre bieten. Dokumentationen dienen Zuschauern nicht nur als Unterhaltung und Inspiration, sie eigenen sich auch großartig zu Bildungszwecken: Auf spannende Weise werden wichtige Themen behandelt, die Diskussionen anregen und manchmal sogar gesellschaftliche Bewegungen motivieren.

Bei den unzähligen authentischen und fesselnden Dokumentationen, die es gibt, kann es schwierig sein, sich für eine zu entscheiden. Von gesellschaftlichen Problemen und Politik bis hin zu Sport und Musik – in diesem Artikel stellen wir euch fünf sehenswerte Dokumentationen zum Streamen auf Netflix vor.

Werbeplakat von „What Happened, Miss Simone?“ Netflix-Dokumentation, 2015. Werbeplakat von „What Happened, Miss Simone?“ Netflix-Dokumentation, 2015.

What Happened, Miss Simone? (2015)

Nina Simone, eine der vielseitigsten Unterhaltungskünstlerinnen aller Zeiten, eroberte mit ihrer kraftvollen Kontralto-Stimme und ihrem schonungslos ehrlichen Songwriting-Stil die Herzen der Zuhörer. Die eher für genreüberschreitende Kunst als für die Einhaltung von Grenzen bekannte Künstlerin verfügte über einen atemberaubenden Back-Katalog, der Jazz, Blues, R&B, Pop und Gospel auf verblüffende Art vereinte. Ihr Vermächtnis kennt keine Grenzen: Künstler wie Elton John, Aretha Franklin und Adele bezeichnen Simone als großen Einfluss auf ihre Musik. Jenseits ihrer Musikkarriere führte die „Hohepriesterin des Soul“ ein bemerkenswertes, teils tragisches Leben. Die in North Carolina zu Zeiten der Segregation geborene Künstlerin wurde zu einer der bekanntesten Bürgerrechtsaktivistinnen der 1960er-Jahre. Liz Garbus wurde für ihre Biografie What Happened, Miss Simone? aus dem Jahr 2015 ausgiebig von den Kritikern gelobt. Die mit Archivbildern und Interviews erzählte Geschichte beleuchtet Leben und Werk einer echten Musikgröße. Wenn du auf der Suche nach der perfekten Einleitung zu dieser schillernden Persönlichkeit bist, solltest du dir diese Dokumentation auf jeden Fall anschauen.

Who Killed Malcolm X? (2020)

Die beiden Aktivisten Nina Simone und Malcom X waren einmal Nachbarn in New York, wo durch ihren gemeinsamen Kampf für die Rechte von Schwarzen eine Freundschaft zwischen den beiden entstand. Ein weiterer kosmischer Zufall war, dass Malcolm X am 21. Februar 1965 erschossen wurde – an Nina Simones 32. Geburtstag. Malcolm X, in den 1960er-Jahren eine der einflussreichsten Figuren im Kampf gegen institutionellen Rassismus in den USA, war ein leidenschaftlicher Verfechter der Rechte von Schwarzen, der sowohl für Kontroversen als auch für Begeisterung sorgte. Die sechsteilige Serie begleitet Abdur-Rahman Muhammad, einen Historiker, der sein Leben der Untersuchung dieses Attentats gewidmet hat. Die zentralen Theorien wie auch Spekulationen um das Attentat werden genau unter die Lupe genommen. Dass diese großartige Miniserie den District Attorney von New York dazu veranlasste, den Kriminalfall 55 Jahre nach dem Tod des Opfers wieder zu öffnen, zeigt den gesellschaftlichen Einfluss von Dokumentationen.

Werbeposter der sechsteiligen Dokumentation „Who Killed Malcolm X?“, in der es um die Haupttheorien zum Attentat auf Malcom X geht. Werbeposter der sechsteiligen Dokumentation „Who Killed Malcolm X?“, in der es um die Haupttheorien zum Attentat auf Malcom X geht.
Michael Jordan zusammen mit seinen Mannschaftskameraden des „Chicago Bulls“-Basketballteams – eine Aufnahme aus „The Last Dance“, einer auf Netflix verfügbaren Dokumentation. Michael Jordan zusammen mit seinen Mannschaftskameraden des „Chicago Bulls“-Basketballteams – eine Aufnahme aus „The Last Dance“, einer auf Netflix verfügbaren Dokumentation.

The Last Dance (2020)

Der Name von Michael Jordan ist nicht nur in der Welt des Basketballs bekannt. Auf dem Spielfeld zeigte er unermüdlichen Siegeswillen und forderte sich selbst und seine Mannschaftskameraden stets dazu heraus, die eigene Komfortzone zu verlassen und neue Spitzenleistungen zu erzielen. Es gab keinen Spieler, dem man es eher zugetraut hätte, ein Spiel im letzten Moment mit einem Wurf zu gewinnen. Auch jenseits des Spielfelds war er eine Ikone: Jeder kennt das Air-Jordan-Bild und seine weltweite Beliebtheit trug dazu bei, dass er zum ersten NBA-Milliardär wurde. Für The Last Dance aus dem Jahr 2020 wurde den Filmcrews erstmals Zugang zur Umkleide der Chicago Bulls und ihrem Spitzenspieler gewährt, als das Team auf eine sechste NBA-Meisterschaft hinarbeitete. Ebenfalls Teil der Doku sind die Bulls-Berühmtheiten Scottie Pippen, Dennis Rodman, Steve Kerr, Trainer Phil Jackson und weitere Persönlichkeiten.

Werbeposter zu „Der 13.“, einer Dokumentation über die Abschaffung der Sklaverei in den USA aus dem Jahr 2016, die für Kontroverse gesorgt und dank der Black-Lives-Matter-Bewegung neue Aufmerksamkeit gewonnen hat. Werbeposter zu „Der 13.“, einer Dokumentation über die Abschaffung der Sklaverei in den USA aus dem Jahr 2016, die für Kontroverse gesorgt und dank der Black-Lives-Matter-Bewegung neue Aufmerksamkeit gewonnen hat.

Der 13. (2016)

Der sensationelle, ursprünglich im Jahr 2016 veröffentlichte Film Der 13. von Ava DuVernay erreichte 2020 dank der Black-Lives-Matter-Bewegung ein noch breiteres Publikum. Diese einflussreiche Dokumentation in Spielfilmlänge ist nach dem dreizehnten Zusatzartikel zur Verfassung der Vereinigten Staaten von Amerika benannt, mit dem Sklaverei, außer als Bestrafung für Verbrechen, abgeschafft wurde. Der 13. handelt von der Geschichte von Diskriminierung und Ungleichheit in den USA, wobei der Fokus auf der Tatsache liegt, dass die Gefängnisse des Landes mit unverhältnismäßig vielen Afroamerikanern besetzt sind. Diese eindringliche Filmbiografie untersucht den Mythos vom kriminellen Schwarzen sowie die Dämonisierung der benachteiligten Minderheit und beleuchtet tiefgehend den institutionellen Rassismus in den USA.

Eine Szene aus dem Dokumentarfilm „Homecoming“, bei dem Beyoncé als Autorin, Regisseurin und Produzentin fungierte. Der Film erzählt die Geschichte hinter ihrem Auftritt beim Coachella Valley Music and Arts Festival 2018. Eine Szene aus dem Dokumentarfilm „Homecoming“, bei dem Beyoncé als Autorin, Regisseurin und Produzentin fungierte. Der Film erzählt die Geschichte hinter ihrem Auftritt beim Coachella Valley Music and Arts Festival 2018.

Homecoming: a film by Beyoncé (2019)

Es kommt nicht häufig vor, dass eine einzige Person bei einer Dokumentation die Rolle des Autors, Regisseurs und Produzenten übernimmt, doch Beyoncé hat das Ruder in diesem Fall ganz alleine in die Hand genommen. Die größte Unterhaltungskünstlerin der Welt sorgt seit fast zwei Jahrzehnten für jede Menge Gesprächsstoff und ihr Meisterwerk an dem Dokumentarfilm Homecoming zeigt ihren Willen, kreative Grenzen zu überschreiten. Der Film ist das erste der drei Projekte, die Beyoncé Netflix zugesichert hat, und handelt von ihrem Auftritt beim Coachella Valley Music and Arts Festival 2018. Homecoming ist die eine der besten Dokumentation für atemberaubende 4K- oder 8K-Qualität auf deinem Samsung-QLED und lässt sich mit unserer preisgekrönten Q-Symphony-Soundbar noch besser genießen. Diese eignet sich perfekt dafür, im eigenen Wohnzimmer den Eindruck eines echten Livekonzerts zu erzeugen.

Mit Dokumentationen lässt sich
sowohl Seltsames als auch Wunderbares entdecken.

Hier findest du alles, was du für den Einstieg brauchst.

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